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Windräder: Protest gegen Vergleich

Niedernwöhren (mw). Mit großer Enttäuschung hat Arno Liebrecht, Sprecher der Bürgerinitiative "Gegenwind Niedernwöhren-Meerbeck-Volksdorf", auf den Vergleich reagiert, den das klagende Unternehmen "Felix" und der beklagte Landkreis Schaumburg vor dem Verwaltungsgericht geschlossen haben.

Die Parteien hatten sich darauf verständigt, dass in der Gemarkung Volksdorf Windräder bis zu einer Höhe von 99,50 Meter grundsätzlich errichtet werden dürfen, zuvor aber noch verschiedene andere Aspekte im Baugenehmigungsverfahren zu klären sind. "Die Belange der Bürger wurden im Gerichtsverfahren überhaupt nicht berücksichtigt. Dort zählen nur öffentliche Belange", schimpft Liebrecht. Klein beigeben will die Bürgerinitiative aber nicht. "Der vorgesehene Abstand der bis zu 100 Meter hohen neuen Anlagen zur Wohnbebauung ist mit rund 500 Metern definitiv viel zu gering und widerspricht einem entsprechenden Erlass vom 26. Januar 2004", berichtet Liebrecht. Darin werde für derartige Windkraftanlagen ein Mindestabstand von 1000 Metern empfohlen. Dem "Irrsinn" müsse ein Ende bereitet werden.




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