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Ex-IGS-Leiter schreibt Brief an Wulff

Wilmers: "Wer soll das noch verstehen?"

Landkreis (jl). In einem Brief an Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat der frühere Leiter der IGS Schaumburg, Richard Wilmers, Kritik an der beabsichtigten Fünfzügigkeit für neue Gesamtschulen angemeldet.

Wilmers weist darauf hin, dass es für keine andere Schulform Vorschriften gibt, mit wie vielen Parallelklassen (Zügen) diese betrieben werden müssten. Zur Fixierung der CDU auf die Fünfzügigkeit merkt Wilmers an: "Wer soll das noch verstehen?" Der Pädagoge weist darauf hin, dass die Beschränkung auf maximal vier Parallelklassen eine der wichtigsten pädagogischen Konsequenzen aus den großen Gesamtschulen der ersten Generation aus den siebziger Jahren gewesen ist. Damit sei die zweite Generation wie die IGS Schaumburg gut gefahren. Die geplante Fünfzügigkeit verursache enorme Folgekosten.




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