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Wildunfälle häufen sich

Messenkamp/Altenhagen II. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft Messenkamp/Altenhagen II wird auch im laufenden Jahr fortgesetzt. Die Grundstückseigentümer finanzieren fälligen Wegebau; die Kommune kümmert sich um die Grabenräumung.

Seit jeher setzen die Jagdge nossen die Pachteinkünfte für die Unterhaltung der landwirtschaftlichen Verkehrsflächen ein. Das geschieht in enger Absprache mit der Gemeinde. So legte Vorsitzender Manfred Meyer wieder eine Wunschliste vor. Mit ihr sollen 1100 Meter Wege saniert werden. Die Gemeinde könnte Gräben in einer Gesamtlänge von 1200 Metern ausschlagen. Jagdpächter Klaus Pollmann beklagte eine Zunahme der Wildunfälle in der Gemarkung. Es wurden unter anderem zwei Rehe, ein Hirsch und fünf Hasen regis triert. Besonders betroffen seien die Kreisstraße in Richtung Nienstedt und die B 442 in Höhe "Klein Amerika". Demnächst sollen Klebebänder an Leitpfosten angebracht werden. Pollmann hofft, dass das Reflektieren des Scheinwerferlichts Tiere vom Wechsel über die Fahrbahn abhält. Im letzten Jagdjahr wurden 14 Rehe, acht Wildschweine, sechs Hasen, zwölf Kaninchen, zwölf Füchse, zwei Dachse zehn Tauben, 18 Enten und 14 Rebhühner erlegt.




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