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Volkers Scheune platzt aus allen Nähten: Nettelreder Oktoberfest muss sich hinter Münchner Original nicht verstecken

Wiesn-Stimmung am Deister: 800 Gäste lassen es krachen

Nettelrede (oe). Innerhalb weniger Stunden waren alle 600 frei verkäuflichen Karten für das Oktoberfest in Volkers Scheune weg. Weitere 200 Plätze hatte die gastgebende Ortsfeuerwehr Nettelrede für sich selbst reserviert. Denn das, was inzwischen zu einer regional gefragten Kult-Veranstaltung geworden ist, hatte einst als interne Feier der örtlichen Brandschützer begonnen.

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Inzwischen kommen die Gäste aus dem ganzen Sünteltal, aus Hameln und sogar Hannover an den Deisterrand, um es in der urigen Scheune so richtig krachen zu lassen. Und es gibt immer mehr Stammgäste, die sich schon Wochen zuvor um Karten bemühen. Zu ihnen gehören Daniela Meyer, Andrea Rak und Kathrin Hillebrecht aus Eimbeckhausen, die von Anfang an dabei sind.

Dabei kommt die Veranstaltung ganz ohne auswärtige Prominenz und aufwendige Showeffekte aus. Das Erfolgsrezept ist ganz einfach: Die Damen und Herren der Feuerwehr-Kapelle verwandeln sich mit Dirndl und Lederhosen in bayerische Mädel und Buam, die Scheune wird in Weiß und Blau gehüllt und das Bier zünftig in Maßkrügen ausgeschenkt. Dazu gibt es einen Stand mit herzhaften Haxen, Leberkäse und Weißwürsten – fertig ist das Oktoberfest am Deister.

Garant für die gute Stimmung ist immer wieder die Kapelle um den Mitorganisator Walter Busse. Ein riesiges Repertoire von traditioneller Stimmungsmusik bis zum Glen-Miller-Sound und den Ohrwürmern von Marius Müller-Westernhagen luden die Besucher auch diesmal wieder zum Mitschunkeln, Tanzen und zur Polonäse ein.

Die meisten Gäste kamen ebenfalls stilecht in bajuwarischer Kostümierung, bei den Frauen dominierten dekolletierte Oberteile, bei den Männern waren rotweiß-karierte Hemden der Renner.

Schon längst kann die Feuerwehr das Fest nicht mehr allein stemmen. Die Grönjer Landjugend half deshalb an der Kasse, der TSV übernahm den Tresendienst. Und auch das hat schon Tradition: Erst in den frühen Morgenstunden verließen die letzten Gäste die Scheune.

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