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Nach Großbrand bei „K&B“ in Nienstädt: Alle Mitarbeiter wieder beschäftigt

Wieder auf Kurs

NIENSTÄDT. Fast eineinhalb Jahre ist es jetzt her, dass die Firma „K&B Industrieservice“ aufgrund eines technischen Defekts abgebrannt ist. Der Großbrand hatte im Dezember den Einsatz von Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis gefordert. Die dunklen Rauchwolken waren bis nach Barsinghausen zu sehen. Mittlerweile wurden die Überreste der alten Lagerhalle abgerissen. Am Nienstädter Standort ist nur noch das Büro geblieben, der Betrieb läuft derweil noch immer in einer Miethalle in Obernkirchen weiter.

Autor:

Kirsten Elschner

Der Schaden belief sich auf rund zwei Millionen Euro. In der Halle waren auch teure Maschinen untergebracht. 34 Mitarbeiter verloren damals von heute auf morgen ihren Job. Dieter Koller, einer der Geschäftsführer von „K&B“ freut sich, berichten zu können, dass mittlerweile alle Mitarbeiter wieder beschäftigt seien.

„Wir taten alles in unserer Macht stehende, um unsere Firma schnellst möglich wieder aufzubauen“, schildert Koller. Dabei konnte das Unternehmen auf zahlreiche Unterstützer zählen – innerhalb und außerhalb des Teams.

„Leider haben wir nach dem Brand einige gute Kunden verloren, aber durch viel Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen sind wir jetzt wieder soweit, schwarze Zahlen zu schreiben“, so der Geschäftsführer.

Trotz aller Schwierigkeiten habe es das Unternehmen schließlich geschafft, sich mit einer schwarzen Null aus dem alten Jahr zu verabschieden. „Das neue Jahr läuft überdurchschnittlich nach Plan.“

Eigentlich hatte „K&B“ vorgehabt, die Produktions- und Lagerhalle in Nienstädt bis Ende Januar wieder aufzubauen. „Leider konnten wir unserem Hallenbauer bis dahin noch keine finanzielle Sicherung bieten.“

Koller ist dennoch optimistisch, dass es positiv weiter geht. Einige der verlorenen Kunden, habe „K&B“ wiedergewonnen, einige neue seien hinzugekommen. „Trotzdem wird es noch eine geringe Zeit dauern um den Banken die Zahlen vorzulegen, sodass es für sie kein Risiko mehr darstellt, ihr ,heiliges Geld‘ in K&B zu investieren“, sagt Koller.

Rückblickend ist der Geschäftsführer beeindruckt von der großen Anteilnahme, die die Kunden, Lieferanten, Nachbarn, Verwandten, Bekannten und Freunde den Unternehmern in der schweren Zeit entgegengebracht hätten. „Der mitfühlende Zuspruch und die tröstenden Worte verleihen uns Kraft für die Bewältigung des Unfassbaren.“

34

Mitarbeiter verloren nach dem Großbrand vorübergehend ihren Job.

„Leider haben wir nach dem Brand einige gute Kunden verloren, aber durch viel Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen sind wir jetzt wieder soweit, schwarze Zahlen zu schreiben.

Dieter Koller Geschäftsführer „K&B“

Das Büro ist der einzige Gebäudeteil, der den Brand überstanden hat. Am 19. Dezember 2014 steht die Lagerhalle von „K&B“ in Flammen (kleines Bild). Die dunklen Rauchwolken sind bis Barsinghausen zu sehen. Die Brandruine ist mittlerweile abgerissen worden. Foto: RG, kil




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