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Umfassende Informationen: Am Sonnabend dreht sich alles um die Zukunft des Dorfes

Wie soll das künftige Ortszentrum aussehen?

Vehlen (sig). In Vehlen werden derzeit gleich zwei Projekte vorangetrieben. Das ist zum einen die historische Chance zur Dorferneuerung, die man am Schopf ergreifen will, zumal es für dieses Vorhaben öffentliche Mittel gibt. Und zum anderen möchten einige engagierte Bürger eine fundierte und umfassende Dorfchronik erstellen. Mit dem Zusammentragen von Daten, Dokumenten und Bildern befasst sich eine Arbeitsgruppe schon einige Zeit.

Viele Ideen und Konzepte für die Dorferneuerung werden am kommenden Sonnabend, 29. September, nachmittags im Rahmen von Kurzvorträgen rund um die Kirche und um das evangelische Gemeindezentrum "Haus Elim" vorgestellt. Auf diese Weise haben die Einwohner die Möglichkeit, schon einmal einen Einblick zu nehmen in den Weg, den der Ort Vehlen in den kommenden Jahrzehnten nehmen kann. Eine der Hauptfragen ist sicherlich: Wie soll sich die Infrastruktur entwickeln - im Interesse aller Bürger? Die Landwirtschaft steht längst nicht mehr im Mittelpunkt des Geschehens, seitdem auch in Vehlen die Zahl der bäuerlichen Betriebe erheblich zurückgegangen ist. Aber die weitere Nutzung vorhandener landwirtschaftlicher Flächen befindet sich auf dem Prüfstand und damit auch die Frage: Soll das typische Landschaftsbild dieses Raumes erhalten bleiben oder verändert werden? Auf welche Art und Weise kann sich Vehlen zu einem attraktiveren Standort für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben entwickeln? Steht hier nicht eigentlich das Konzept dagegen, sich mehr als Naherholungsgebiet mit touristischen Angeboten zu empfehlen? Mit welcher Art von touristischen Aktionen und Attraktionenüberhaupt? Diese beiden Themen sind auch von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die weitere Entwicklung des Ortes. Und dann geht es ja auch um die Frage: Gibt es eigentlich einen echten Dorfkern, und falls ja, wie sollte er künftig aussehen, um diese Funktion richtig auszufüllen? Angesichts des immer größer werdenden Anteil älterer Mitbürger, die nicht mehr ausreichend mobil sind, aber weiterhin in ihrem Heimatdorf bleiben möchten, muss überlegt werden: Welche Wohnform und Betreuung kann man ihnen bieten? Und schließlich spielt bei der Dorferneuerung auch alles eine Rolle, was dem Schutz der Umwelt dient. Öl, Kohle und Gas sind endliche Energiespender. Zentrale Blockheizanlagen, die mit erneuerbaren Rohstoffen betrieben werden, könnten da zunehmend interessant werden. Unter anderem kommt die Heizungsanlageder Dorfkirche in die Jahre. So ist der Zeitpunkt für solche Überlegungen nicht falsch gewählt. Am kommenden Sonnabend haben die Vehlener ab 14 Uhr die große Chance, sich über alle damit zusammenhängenden Überlegungen informieren zu lassen. Mit dabei ist der an diesem Projekt mitwirkende Stadtplaner Wolfram von Lange. Außerdem stehen auch andere an dem Konzept der Dorferneuerung mitarbeitende Bürger an diesem Nachmittag Rede und Antwort.



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