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"Energie erleben und verstehen": 16 Stunden Umweltunterricht an Grundschulen

Wie lässt Wasser Birnen leuchten? Und warum wird der Regen sauer?

Projektleiterin Ulrike Krämer von der Deutschen Umwelt-Aktion zeigt in der 3. Klasse der Grundschule Kleinenbremen, wie man Wasser mittels einer Dampfmaschine dazu bringen kann, dass es Glühbirnen leuchten lässt. Foto: pr. Kleinenbremen. Umweltbewusstsein muss möglichst früh vermittelt werden - in diesem Sinne wurde erstmals Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Porta Westfalica eine Unterrichtsreihe in den Grundschulen Eisbergen, Kleinenbremen, Neesen, Holzhausen, Barkhausen und Vennebeck von der Deutschen Umwelt-Aktion ausgerichtet.

Unter dem Motto "Energie erleben und verstehen" wurden in 16 Unterrichtsstunden an den genannten Schulen Fragen von den Schülerinnen und Schülern unter die Lupe genommen und von der Projektleiterin der Deutschen Umwelt-Aktion, Ulrike Krämer, beantwortet. Welche Energieträger gibt es? Wie wird Energie umgewandelt? Welche erneuerbaren Energien gibt es? Wie können wir Energie sparen? Diese und andere Fragen wurden anhand von Spielen, Vorführungen (Dampfmaschine, Solarmobil, Wind- und Wasserrad), Rätseln und praktischem Tun von den Kindern weitgehend eigenständig bearbeitet. Begeistert verfolgten sie die Funktion der Dampfmaschine, in der aus heißem Wasserdampf Strom für eine Glühbirne entstand. Wechselwirkungen von Energie und Umwelt wurden erklärt. Wie entsteht saurer Regen und welche Auswirkungen kann er auf Pflanzen, Menschen und Tiere haben? Anhand der Beispiele "Eisbären am Nordpol und Pinguine am Südpol" verfolgten die Schülerinnen und Schüler gespannt, wie sich die Lage durch die Erderwärmung (Treibhauseffekt) schon jetzt verschlechtert hat. Zum Zusammenhang zwischen eigenem Energieverbrauch und globalen Auswirkungen entwickelten die Grundschüler tolle Ideen, um beim Energiesparen mitzuhelfen. Es ist wichtig, so die Lehrerinnen und Lehrer, dass sich die Kinder mit dem umweltbewussten Leben auseinander setzen. Das abschließende Urteil der Schüler: Das Projekt hat "total Spaß gemacht".




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