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Fortbildungsabend in der Krankengymnastik Böhne / Thema Störungen des Schulterblattes

Wie Krankengymnastik und Vitamine helfen

Rinteln (rd). Es ist ein Leiden, das viele trifft: Funktonsstörungen des Schulterblattes, die sich auf Arm und Halswirbelsäule auswirken. Das war auch das zentrale Thema eines Fortbildungsabends in der Krankengymnastik Praxis von Ralph-M. Böhne am Steinanger. Außerdem informierte Apotheker Bernd Schäfer über eine ergänzende Vitaminthearpie bei Artrose.

Böhne erläuterte zu Beginn die Zusammenhänge: Das Schulterblatt bildet mit seinen dreidimensionalen Bewegungen einen wichtigen Mittler zwischen Halswirbelsäule und Arm. Bei allen Bewegungen des Armes ist die Scapula (lat. Schulterblatt) beteiligt. Muskeln die auf diesem Skelettteil entspringen, haben wichtige Zentrierungsaufgaben für das Schultergelenk. Auch die Bewegungen des Schultergürtels werden im wesentlichen durch Kombinationen von Bewegungen des Schultergelenkes bestimmt. Bei Störung der muskulären Bahnung zum Beispiel durch veränderte Haltung oder nach Unfällen mit Knochen- und Bandverletzungen kann die Schulterblattbewegung eingeschränkt werden. Folgen sind schmerzhafte Zustände in der Armbewegung oder der Wirbelsäulensteuerung. Auch bei neurologischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall ist die mangelnde Funktion des Schulterblattes ein wesentliches Problem für Bewegungsabläufe des Armes. Danach schilderte Böhne welche Möglichkeiten aus physiotherapeutischer Sicht auf der Basis der ärztlichen Diagnostik und der individuellen krankengymnastischen Therapie möglich sind, Im weiteren Verlauf des Abends referierte Apotheker Bernd Schäfer von der "Neue Apotheke" über Vitamintherapie bei Arthrose: Omega-3-Fettsäuren haben dabei einen positiven Einfluss auf Entzündungen im Gelenk, Antioxidanzien wirken neutralisierend auf freie Radikale. Auch Calzium ist besonders hervorzuheben, handelt es sich doch um das zentrale Element imKnochengewebe. Einen günstigen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel haben die Vitamine D, B 6 und C. Als wichtige Knorpelschutzstoffe gelten Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat und Kollagenhydrolysat.




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