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Hochbetrieb auf der Anlage: Inlinerkurs hat starken Zuspruch

Wie im Schlaf funktionieren

Obernkirchen (sig). Das hätte Susanne Veentjer nicht in ihren kühnsten Träumen erwartet: Der von ihr geleitete Inliner-Kursus des Obernkirchener Jugendzentrums hatte ein großes Echo. Nicht weniger als 24 Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren fanden sich dazu ein.

Deshalb wurde kurzerhand umdisponiert und die Ausbildung nicht auf dem Bückeberg sondern auf der Skateranlage am heimischen Busbahnhof organisiert. In drei Gruppen wurden, je nach dem erreichten Fortschritt, Bremstechniken, das richtige Fallen und das Slalomfahren geübt. Als Übungsleiter standen neben Susanne Veentjer noch Claudia Wehmeier, Anya Weißer und Ines Bachmann zur Verfügung. ZumÜbungsgelände mitgebracht wurde eine Kiste voll Gegenständen, die zur Schutzausrüstung gehören, außerdem Getränke und ein Apfelkuchen. Natürlich sind aus Anfängern in den zwei Übungsstunden nicht gleich Könner geworden, aber die Kinder sind ein Stück vorangekommen, und die Zahl der Stürze beim anschließenden freien Fahren hielt sich in Grenzen. Die richtigen Bewegungen und Verhaltensweisen müssen immer wieder geübt werden, bis sie sich eingeschleift haben und wie im Schlaf funktionieren. Die Sozialpädagogin Susanne Veentjer bedauerte, dass es immer noch Eltern gibt, die ihre Kinder ohne Schutzausrüstung fahren lassen. Da lauern auf den Gehwegen und auf den Straßen erhebliche Gefahren. Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, welche schwere Folgen Unfälle haben können.



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