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Held: Standort an L 442 als Alternative / Politiker aus Rolfshagen und Buchholz ziehen an einem Strang

WGA und WIB kämpfen für Verbrauchermarkt

Rolfshagen (la). Der Versuch, einen Verbrauchermarkt in der Dorfmitte von Rolfshagen zu eta blieren, ist in den vergangenen Jahren trotz intensiver Bemühungen fehlgeschlagen. Potenzielle Investoren gehen von mindestens 3000 Einwohnern aus, damit ein Markt rentabel wird. Umliegende Ortschaften werden dabei nicht mitgezählt. Rolfshagen hat aber "nur" 1900 Einwohner.

Peter Treff (v.l.), Jürgen Menke, Siegbert Held, Hartmut Krause,

Jetzt hat Siegbert Held von der Wählergemeinschaft Auetal (WGA) eine vielleicht zündende Idee vorgestellt. Er schlägt einen neuen Standort für einen Verbrauchermarkt vor, und zwar das Gelände an der L 442 zwischen Buchholz und Rolfshagen. "Somit kann Buchholz mit seinen 800 Einwohnern als mögliche Kundschaft mitgezählt werden. Außerdem wird es durch die Lage an der Landesstraße noch eine Menge Laufkundschaft vom Durchgangsverkehr ge ben", erläuterte Held die Idee. Ein weiterer Vorteil: Die Fläche ist im Eigentum der Gemeinde Auetal. Die Kollegen von WIB (Wählergemeinschaft in Buchholz) mit Bürgermeister Hartmut Krause unterstützen das Projekt. "Mit zusammen 2700 Einwohnern und dem Durchgangsverkehr könnte sich ein Investor finden", ist Krause zuversichtlich. In Buchholz gibt esüberhaupt keine Geschäfte mehr. "Wir haben noch nicht einmal einen Bäcker. Da sind die Rolfshäger wesentlich besser dran", stellte Gudrun Spiller (WIB) fest. Der "Markant" Markt in Obernkirchen und der "Netto" Markt in Heeßen seien immerhin auch gute vier Kilometer entfernt. Für Rolfshagen könnte der Markt zusätzlich durch einen Weg von der Straße "Westernholz" angebunden werden. "Damit wäre eine gute Erreichbarkeit aus dem Dorf gegeben", sagte Held. Die Politiker wollen aber in jedem Fall einen Nahversorger mit Komplettsortiment auf das Gelände bekommen und keinen Tante-Emma-Laden. Ob sich ein Interessent dafür findet und ob die Gemeinde Auetal das Projekt unterstützt, ist noch völlig offen. "Die WGA hat jetzt den Antrag an die Gemeinde Auetal gestellt zu prüfen, ob dieses Gelände baurechtlich für einen Verbrauchermarkt zur Verfügung stände", sagte Held. Wenn dies so sei, solle nach einem Investor gesucht werden. "Wir wollen aber nur dann eine Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans, wenn ein Verbrauchermarkt realisiert werden kann", so Held. Unnötige Kosten solle das Projekt nicht verursachen. Und: Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu der Idee, einen Verbrauchermarkt an der L442 anzusiedeln, ist der WGA wichtig. Daher können die Einwohner aus Rolfshagen und Buchholz ab sofort im Internetforum unter der Adres se www.wgauetal.de ihre Meinung dazuäußern. "Wir wollen uns so ein Bild davon verschaffen, ob die Einwohner einen Markt auf dem Gelände annehmen oder doch lieber zum Einkaufen nach Rinteln oder Obernkirchen fahren würden", so Held.



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