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Erster Hämelschenburger Kuppelcontest wird zum Riesenerfolg für alle 21 Teams

Wettlauf mit der Zeit

Hämelschenburg. Die Feuerwehr Hämelschenburg hat erstmals einen Kuppelcontest ausgerichtet. Es traten immer zwei Teams zu fünft in der eigens präparierten Zehntscheune auf dem Gutshof gegeneinander an. Hierbei kam es beim Zusammenkuppeln der Schläuche besonders auf Schnelligkeit und Präzision an.

Es ist 11 Uhr, wieder klingelt das Telefon. Die letzten Telefonate werden geführt, letzte Absprachen getroffen und Fragen geklärt. Ortsbrandmeister Stefan Hollas hat in den letzten Tagen über 13 Stunden lang telefoniert. Es soll alles so perfekt wie möglich werden. „Die 21 Teams sollen sich bei uns wie zu Hause fühlen. Der Gast ist schließlich König“, so Hollas. Auch Moderator Sebastian Ohm hat viel telefoniert, auch er möchte zusammen mit den Teams Spaß haben und durch seine Animation den Gästen einen schönen Tag bereiten. Nach einem kurzen Eröffnungsfilm startet um 16 Uhr der erste Durchgang, bei dem jedes Team zweimal antreten muss. Am frühen Abend geht es dann endlich in die spannenden K.-o.-Runden. Die acht besten Teams kuppeln gegeneinander. Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Ohm heizt dem Publikum ein. Zeitweise verwandelt er die Zehntscheune in einen Hexenkessel, die Stimmung ist bestens.

Im Finale stehen sich die Feuerwehren Amelith und Hamelspringe gegenüber und bescheren dem Publikum ein spannendes und dramatisches Finale, denn die Zeit differiert nur um Zehntelsekunden.

Am Ende setzt sich die Feuerwehr aus Amelith im Solling fehlerfrei durch und belegt den 1. Platz. Bei der anschließenden „Schnellangriff-Party“ mit DJ Luis feiern die Teams bis in die Morgenstunden. Auch der frisch gekürte niedersächsische Doppel-Landesmeister Möllenbeck nimmt die Party zum Anlass, um den eigenen Sieg auf Landesebene in Hämelschenburg zu feiern. „Die traumhafte Kulisse ist für so einen Wettbewerb perfekt“, so der Möllenbecker Ortsbrandmeister.

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Die Stoppuhr ermittelt den Finalisten. pr

Auch die anderen Teams zeigen sich begeistert, das Feedback ist durchgehend positiv. Die Bilanz des Tages ist super, es waren zeitweise bis zu 350 Gäste vor Ort. „Mit so einem Erfolg bei dem ersten Event hätten wir nicht gerechnet“, so der Ortsbrandmeister. Ob es im nächsten Jahr eine 2. Auflage geben wird, verrät Hollas noch nicht. „Wir werden die Teams frühzeitig informieren.“




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