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Stürmischer Auftakt: Das erste "Umwelt- und Biofest" lockt Hunderte in die Innenstadt

Wetterfeste Besucher genießen die vielen Angebote

Bückeburg (jp). Auch wenn man am Herbst vor allem den viel beschworenen goldenen Oktober mag, so gehören Wolken, Regen und die ebenso oft erwähnten Herbststürme sicherlich genauso zu dieser Jahreszeit. Leider präsentierte sich der Herbst beim ersten "Umwelt- und Biofest" in der Innenstadt von dieser zweiten, wesentlich weniger angenehmen Eigenschaft. Strahlte im vergangenen Jahr, als die Veranstaltung von "Handel aktiv" noch unter dem Namen "Kürbis- und Biofest" firmierte, eine warme, milde Septembersonne über Bückeburgs guter Stube, so wurde das diesjährige Umwelt- und Biofest bei Regenschauern und heftigen Windböen leider eine ziemlich ungemütliche und nasse Angelegenheit.

Beteiligt hatten sich wieder eine Menge Geschäfte, Gruppen und Organisationen. An zahlreichen Ständen gab es leckeres Obst und Gemüse aus der Region zum Kaufen und Probieren, ebenso Honig und diverse Marmeladensorten und Säfte. Um das leibliche Wohl sorgten sich auch die zahlreichen Anbieter von Kaffee, Kuchen und diversem Back- und Naschwerk. Heiße Kürbissuppe tat am Stand des Bückeburger Bioladens angesichts der ungemütlichen Witterung nicht nur dem Magen gut, heiße Kartoffelpuffer stillten den Hunger der wetterfesten Biofestbesucher ebenso wie die diversen selbst kreierten Köstlichkeiten aus dem Backofen am Stand der Pfadfinder "Die Bilche". Glänzende Augen bekamen so manche kleinen (und sicher auch ein paar größere) Besucher angesichts der riesigen Landmaschinen und landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge, die die Schaumburger Landtechnik GmbH wie im vergangenen Jahr auf der Langen Straße in Höhe der Stadtkirche ausgestellt hatte. Überökologische Abfallwirtschaft informierte die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg in ihrem Zelt auf dem Marktplatz. Viele nützliche Informationen zu Themen wie ökologischem Bauen und Renovieren, Energiesparen, umweltschonender Heiztechnik und allgemeinen Energiesparmöglichkeiten lieferten auch die Ausstellungen und Infostände diverser heimischer Handwerks- und Fachbetriebe. Demökologischen und umweltschonenden Gärtnern hat sich der Gartenbauverein Bückeburg verschrieben, der wie im letzten Jahr mit seinem Stand in der Fußgängerzone zu finden war. Als besondere Attraktion präsentierte der Vereinsvorsitzende Heinz Schumacher an seinem Stand neben diversen Kürbissen einen viele Kilogramm schweren Filderkohl, auch bekannt als Spitzkohl, der in Deutschland nahezu ausschließlich auf den Fildern, einer fruchtbaren Hochebene südlich von Stuttgart, angebaut wird: "Für ein Mittagessen mit diesem Kohl braucht man schon eine größere Familie." Gleichzeitig zum Umwelt- und Biofest zogen die Einzelhändler mit einem verkaufsoffenen Sonntag zahlreiche Besucher in die Innenstadt.




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