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Henry Rösser bester Vorleser

Wettbewerbe in Schulen nur eingeschränkt möglich

SALZHEMMENDORF. Schule ist für Lehrer und Schüler derzeit noch eine größere Herausforderung als in normalen Zeiten. „Szenario A“ oder „Szenario B“ mit oder ohne wechselseitigem Unterricht gehört seit Wochen im Schulalltag dazu. Auch bei Wettbewerben müssen Regeln eingehalten werden.

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Autor

Christian Göke Reporter

Die Schüler und Lehrer sorgen im Unterricht dafür, dass regelmäßig gelüftet wird und manche Schüler sitzen gerade bei frischen Temperaturen mit Jacke dick eingepackt im Unterricht.

Doch das Schulleben besteht nicht nur aus Unterricht. Zahlreiche Veranstaltungen prägen sonst auch ein Schuljahr, die dieses Jahr leider oft der Corona-Krise zum Opfer fielen. Doch alles wollten Schule, Lehrer und Schüler nicht ausfallen lassen. Der Vorlesewettbewerb etwa gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Veranstaltungen der Schüler, wo man mit seinen Vorlesekenntnissen auch einmal auf der Bühne im Scheinwerferlicht in den Mittelpunkt rückt.

Unter der Leitung von Lehrerin Katrin Blumenkamp wurde trotz aller Schwierigkeiten auch dieses Jahr der Vorlesewettbewerb durchgeführt. Im weiten Rund der Sitzreihen konnten die Schüler genügend Abstand halten und offene Türen sorgten für den erforderlichen Luftzug. Vor den Sitzreihen hatte dann auch die Jury mit der Vorjahressiegerin Franziska Wiedemann, der Lehrerin Julia Oelkers-Büsse, den Referendarinnen Sandra Heinrich und Michele Stock sowie Theresa Heuer und Alea Hirsch aus dem dreizehnten Jahrgang mit ausreichend Abstand Platz genommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aber natürlich die jeweiligen Klassensieger aus dem sechsten Jahrgang. Mit Luca Kluge, Christine Kneese, Gwyneth Naumann, Julius Schramm, Torben Feuerhake, Fabienne Stohlmann, Henry Rösser und Alena Stiller waren dieses Jahr acht Teilnehmer qualifiziert, die jeweils zunächst aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen durften.

In der zweiten Runde mussten die vier besten Schüler im Stechen dann eine zweiminütige Passage aus einem für alle unbekannten Buch „Das schaurige Haus“ von Martina Wildner vortragen. Am Ende setzte sich schließlich Henry Rösser (6 Ga) vor Alena Stiller (6Gb), Fabienne Stohlmann (6Rc) und Gwyneth Naumann (6Hb) durch, wofür es dann auch entsprechende Preise gab. Der Gewinner Henry Rösser wird jetzt von der KGS beim Börsenverein des deutschen Buchhandels für den Regionalentscheid angemeldet. Zwischen den Leserunden spielten die beiden souveränen Moderatorinnen Jeanne Davids und Luisa Kottlarz aus dem dreizehnten Jahrgang zur Überbrückung noch ein kleines Spiel, so dass alle in der Schulaula noch einmal gefordert waren. Jeder Schüler hatte aus seiner Klasse maximal zwei Unterstützer dabei, damit trotz Corona auch ein entsprechendes Flair bei dem Wettbewerb aufkam.




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