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Hamelner Reiterverein veranstaltet das Turnier auch im kommenden Jahr

Westernreiten lockt viele Besucher an

Hameln. Ein Hauch von Cowboys und Prärie schwebte am Wochenende über dem Turnierplatz an Töneböns Teichen. Denn der Hamelner Reiterverein von 1925 richtete dort sein traditionelles Westernturnier aus.

Bei dieser Sportart geht es nicht um das Überwinden von massiven Hindernissen, sondern es kommt dabei in erster Linie für die „Cowboys“ darauf an, sich im Westernsattel mit lockerem Zügel und langen Steigbügeln in den unterschiedlichsten Disziplinen im abgesteckten Parcours zu bewähren – mit rasanten Lektionen, bei denen es auf die präzise Ausführung ankommt. Ansonsten hagelt es Strafpunkte von den ebenfalls gut behüteten Wertungsrichtern. Gangarten waren Schritt, Trab und auch Galopp, wobei nicht nur Geschicklichkeit gefragt war, sondern auch ständiger Tempowechsel bis zum abrupten Abstoppen. Drehungen (Spins), Zirkel, Roll Back, Speed Control und Rückwärtsrichten sowie das fehlerfreie Öffnen eines Viehgatters erforderten von den Teilnehmerinnen viel Geschick und obendrein ein blindes Verständnis mit ihren Pferden. Beim Horse-Dog-Trail waren auch Hunde mit von der Partie, deren Gehorsam einer Dauerprüfung unterworfen war.

Westernreiten, das auch Bestandteil der Weltreiterspiele ist, lockt stets auch viele Besucher an. So waren an beiden Tagen mehr als 500 „Western-Fans“ erschienen, die sich ebenfalls mit breitkrempigen Hüten eindeckten, um ihre Verbundenheit mit den Reitern zu dokumentieren. Insgesamt waren 32 Disziplinen (30 fanden statt) ausgeschrieben. Dabei gab es bei den einzelnen Platzierungen statt eines Preisgeldes nur einen bescheidenen Pokal für den Sieger.

Einen schweren Stand hatten die 13 heimischen „Cowgirls“ gegen die Konkurrenz aus ganz Niedersachsen sowie aus Ostwestfalen. Wenn es dennoch zwei Siege sowie zahlreiche gute Platzierungen für die 13 aus Coppenbrügge, Hessisch Oldendorf, Bodenwerder, Aerzen, Emmerthal und aus Hameln stammenden Reiterinnen gab, dann spricht das für ihre gute Ausbildung und ihr großes Engagement.

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Felicitas Mai (Hameln) wird Zweite beim Walk Trot rhs (4)

Einen Doppelsieg feierte dabei Nele Blume aus Bodenwerder, die den „Walk-Trot-Trail“ und den „Walk-Trot-Trail-Horsemanship“ gewann. Zweite Plätze im Einzel- und sogar ein Doppelpack feierten Daniela Lisker (Emmerthal) beim „Western Pleasure“, Susan Müller (Coppenbrügge) beim „Trail Horse“, Jannina Dröge (Bodenwerder) beim „SUHO Super-Horse“, Johanne Krausbeck (Coppenbrügge) beim „Showmanship“, Felicitas Mai (Hameln) beim „Trail Horse“ und „Walk Trott“, Corinna Marlene Bock (Hameln) beim „Western Horsemanship“ und Jennifer Karkos (Hameln) beim „Western Horsemanship“.

Das nächste Turnier findet nicht erst wieder in zwei Jahren statt, sondern soll bereits 2015 über den Parcours gehen. Das kümdigte Gesamtleiterin Franziska Meyer kurz nach Ende des Turniers an. rhs




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