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Bewerbung bei Bioenergie-Wettbewerb läuft / Butte: "Großes Potenzial für unsere Region"

Weserbergland AG hofft auf Fördergeld

Weserbergland (rd). Die Weserbergland AG hat sich mit starker Unterstützung der Region im Auftrag der Regionalen Entwicklungskooperation (REK) Weserbergland plus beim Bundeswettbewerb "Bioenergie-Regionen" beworben. Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte, derzeitiger Sprecher der REK Weserbergland plus: "Als Wirtschaftsfaktor gewinnen die Bioenergien zunehmend an Bedeutung. In deren Ausbau liegt ein großes Potenzial für unsere Region." Aus diesem Grund haben sich die beteiligten Landkreise für eine Bewerbung als "Bioenergie-Region"entschieden.

Die Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Nienburg arbeiten im Rahmen der Regionalen Entwicklungskooperation seit Jahren zusammen. Die interkommunale Kooperation verfolgt als ein zentrales Ziel die Entwicklung zur "Energieregion Weserbergland plus". Im Februar dieses Jahres startete das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam mit seinem Projektträger, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., den Wettbewerb "Bioenergie-Regionen". Gesucht werden regionale Zusammenschlüsse vom Dorf bis zur Großregion, die innovative Wege einschlagen und Bioenergie zur Deckung ihres Energiebedarfes nutzen wollen. 210 Regionen, darunter einzelne Gemeinden und auch Großregionen aus ganz Deutschland, haben sich mit ihrer Ideenskizze für die Teilnahme am Wettbewerb Bioenergie-Regionen beworben. Von allen Bewerbern erhalten 30 Regionen die Chance, ihre Ideenskizze für die zweite Bewerbungsrunde zu einem regionalen Entwicklungskonzept auszuarbeiten. Anfang des Jahres 2009 werden aus den ausgearbeiteten Regionalen Entwicklungskonzepten dieser 30 Regionen die 16 ausgewählt werden, die für die Umsetzung ihres Regionalen Bioenergiekonzeptes mit jeweils bis zu 400 000 Euro gefördert werden können. Um die Chancen zu erhöhen, bat die Weserbergland AG die regionalen Akteure um Unterstützung. Dieser Aufruf stieß auf eine hohe Resonanz. Über 30 Unternehmen und Institutionen erklärten sich bereit zur Mithilfe. Auch zahlreiche Bürgermeister aus den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Nienburg boten ihre Unterstützung an. Beim Treffen der REK Weserbergland plus mit den Vertretern des Städte- und Gemeindebundes überreichten die Wirtschaftsförderer der vier REK-Landkreise Angela Schürzeberg, Ewald Freese, Andreas Manz und Dietrich Pagels dem Vorstand der Weserbergland AG, Hans-Ulrich Born, 20 unterzeichnete "Erklärungen von Rohdental". Die Vertreter der Kommunen erklären darin, dass sie dem Klimaschutz und einer nachhaltigen Energieversorgung unter Nutzung unserer regionalen Ressourcen größte Bedeutung zu messen und im Ausbau der Bioenergien ein großes Wertschöpfungspotenzial sehen. Die geplante Bewerbung als "Bioenergieregion Weserbergland plus" unterstützen sie deshalb ausdrücklich.




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