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Mündersches Museum erhält den Nachlass des Lehrers und Heimatforschers Karl Piepho

Wertvoller Hinweis auf die Stadt-Geschichte

Bad Münder (jhr). Er gilt als Initiator der Schrift, ohne die Historikern und Heimatforschern die Stadt zwischen Deister- und Süntel große Rätsel aufgeben würde: Der Name Karl Piephos ist untrennbar mit der 1960 erschienenen Chronik der Stadt Bad Münder verwoben. Jetzt erhielt das Museum Bad Münder den Nachlass des im April 1959 verstorbenen Lehrers und Heimatforschers. Seine Tochter Annemarie Rein-Piepho überreichte die von ihm verfassten und illustrierten Kinderbücher, seine Heimatgedichte, Aquarelle und Federzeichnungen an Museumschef Michael Meier.

Eine Vielzahl von Aquarellen und Federzeichnungen ihres Vaters K

„Karl Piepho ist einer der beiden großen Namen der münderschen Heimatforschung“, würdigte Meier das Werk Piephos. Die Chronik der Stadt habe noch heute großen Wert für die Untersuchung des sozialen Lebens in Bad Münder, da in der Schrift mit ausführlichen Quellenangaben gearbeitet wurde. „Sie ist so etwas wie die Bibel der Heimatforscher“, sagt Meier, die Quellenangaben seien durchaus „belastbar“.

Im Museum Bad Münder war Karl Piepho lange Zeit ein eigener Raum gewidmet worden. Seine Zeichnungen zeigen auch den Blick auf ein heute in Vergessenheit geratenes Bad Münder. So stammt beispielsweise die einzige bekannte Abbildung des ursprünglichen Wettbergschen Adelshofes – heute Sitz des Museums – mit seinen Nebengebäuden von Piepho.

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