weather-image
Früher wurden Schmuck, Steine und Muscheln als Zahlungsmittel benutzt

Wertvoll, nützlich oder besonders schön

270_008_7713495_zig101_0605.jpg

Autor:

der ZiG-AG der Grundschule Afferde

Hameln. Für unseren Besuch in der Sparkasse Weserbergland wurde extra ein „Klassenzimmer“ aufgebaut und dort bekamen wir einen spannenden Vortrag über den Wandel der Zahlungsmittel.

Die Mitarbeiter der Sparkasse, Frau Karayel und Herr Hake, berichteten uns genau, wie sich das heutige Geld entwickelt hat und worauf es bei Zahlungsmitteln ankommt. Nicht nur der Ort und die Lehrer waren anders, als wir gewohnt sind, für richtige Antworten gab es ein Bonbon, das hat uns Kindern gefallen.

Als Zahlungsmittel sind die leckeren Knax-Bonbons aber nicht geeignet, denn Geld darf nicht schlecht werden. Wichtig für ein Zahlungsmittel sind die Haltbarkeit, die Knappheit und die Gleichwertigkeit. Wir haben etwas über Naturalgeld, Münzgeld, Papiergeld, Buchgeld und elektronisches Geld erfahren.

Früher gab es gar kein Geld, es wurden Waren gegen Waren getauscht. Naturalgeld oder Warengeld sind die Frühformen des Geldes. Wertvolle, nützliche oder besonders schöne Dinge waren dabei am meisten gefragt. Das waren zum Beispiel Steine, Muscheln, Felle, Schmuck, Metalle oder auch die für das Überleben der Menschen wichtigen Salze.

Das erste Münzgeld gab es im Gebiet der heutigen Türkei. Es erleichterte den Handel und hatte den Vorteil, dass es immer gleich aussah, gleich viel wog und die gleiche Größe hatte. Man musste es nicht mehr wiegen, es konnte abgezählt werden. Früher waren die Köpfe von Herrschern auf die Münzen geprägt.

Man unterscheidet Kurantmünzen und Scheidemünzen. Der Wert der Kurantmünze entspricht dem Wert des Metalls, aus dem sie gemacht ist. Der Metallwert der Scheidemünze ist geringer als das, was auf ihr steht. Das erste Papiergeld gab es im 11. Jahrhundert in China. Es wurde dort von Kaufleuten erfunden und war eigentlich als Ersatz für die Münzen gedacht, weil es teilweise nicht genug Münzen gab. Ein großer Vorteil des Papiergeldes war, dass es wesentlich leichter zu transportieren war. Durch Marco Polo kam die Idee des Papiergeldes nach Europa.

Die Geldscheine werden immer wieder neu gestaltet, um sie fälschungssicherer zu machen. Wenn man die Geldscheine genau betrachtet, kann man verschiedene Merkmale erkennen, die die Scheine sicher machen. Bei unseren Euroscheinen kann man die Echtheit fühlen oder sehen. Wenn man sie gegen das Licht hält, erkennt man ein Hologramm und in das Papier ist ein Glanzstreifen eingelassen. Der Euro wurde 2002 eingeführt und ist in 19 Ländern Zahlungsmittel. In Deutschland haben die Münzen ein Eichenblatt, das Brandenburger Tor oder einen Adler auf der Rückseite. Es gibt rund 160 verschiedene offizielle Währungen auf der Welt. 1920 gab es sogar in Hameln eine eigene Währung. Heute braucht man oft gar kein Bargeld mitzunehmen, man kann mit einem Chip auf einer Karte bezahlen, das nennt man elektronisches Geld. Wenn wir unser Sparschwein zur Bank bringen, dann wird der Inhalt auf unserem Konto gutgeschrieben und das nennt man Buchgeld. Über die vielen Informationen, die wir bekamen, haben wir dann noch ein Quiz machen dürfen. Das war gut zu schaffen, weil wir ja vorher alles besprochen hatten. Besonders hat uns gefallen, dass wir die Sparkassenhalle besichtigen durften. Jetzt wissen wir, wie es in einem Kontoauszugsdrucker aussieht, wie eine Geldzählmaschine rattert und wie der Geldautomat funktioniert. Vielen Dank Frau Karayel, Herr Hake und Herr Grabow von der Sparkasse Weserbergland für einen tollen Vormittag sagen die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft „Zeitung in der Grundschule“.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt