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Deutsche Lebensrettungsgesellschaft will ab Mitte März junge Leute zum Mitmachen animieren

Werbekampagne: Freunde finden bei der DLRG

Bad Nenndorf (tes). "Wo bist Du?" Diese Frage leuchtet vom Telefondisplay auf dem aktuellen DLRG-Plakat. Die Antwort, gesendet vom Telefon einer strahlenden Schwimmerin am Badesee, ist zugleich die Botschaft der neuen Werbekampagne: "Freunde finden bei der DLRG". Mit diesem Versprechen will die Lebensrettungsgesellschaft junge Leute zum Mitmachen animieren.

"Freunde genießen hohe Glaubwürdigkeit", hat Achim Wiese, Ressortleiter Verbandskommunikation im DLRG-Präsidium, die Intention hinter dieser Maßnahme zur Mitgliederwerbung verdeutlicht. "Wir sind ein junger Verband", so Wiese weiter. Im Wettbewerb um den Nachwuchs setze die DLRG daher darauf, mit modernen Kommunikationsmitteln die Emotionen der Jugendlichen anzusprechen. Die Jahrestagung in der Nenndorfer Bundeszentrale nutzten die 40 Teilnehmer zur Generalprobe für die neue Plakataktion. Offiziell startet die Werbekampagne Mitte März als Pilot in den Städten Potsdam, Hamburg, München und Köln und richtet sich an die Zielgruppe der 14- bis 15-Jährigen. "Wir wollen jungen Menschen eine Heimat geben", erklärte Pressesprecher Martin Janssen. Die Delegierten beschäftigten sich zudem mit einer Bestandsaufnahme der Öffentlichkeitsarbeit in den 18 Landesverbänden. Um die Kommunikation weiter zu optimieren, untersuchten die Experten die quantitativen und qualitativen Unterschiede, feilten an der gemeinsamen Ausrichtung und trainierten in Praxisworkshops ihre Kompetenzen. Nach Angaben des Pressesprechers geht die DLRG im Bereich strategische Kommunikation neue Wege. Verbandsinterne Zielsetzungen sollen in C oachingprozessen harmonisiert und optimiert werden. Durch konstante Evaluation habe die DLRG in den letzten Jahren viel erreicht, berichtete Janssen vonüber einer Millionen Kontakten. Die Sympathiewerte steigen: In einer neuen repräsentativen Imageumfrage hat Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen, ermittelt, dass 84 Prozent der Bevölkerung die DLRG kennen und diese für eine wichtige und sympathische Organisation halten. Damit steigerte die Lebensrettungsgesellschaft ihren Bekanntheitsgrad seit der letzten Umfrage im Jahr 1993 um zehn Prozentpunkte. Bemerkenswert sei laut Janssen, dass auf die Frage, welche Dienstleistungen die Leute mit der DLRG verbinden, 86 Prozent den Wasserrettungsdienst und 84 Prozent die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung nannten. In den Ergebnissen der "Wickert"-Studie von 1993 habe die Kenntnisüber die Kernaufgabe "Schwimm aus bildung" noch bei 25 Prozent gelegen.




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