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Neue Siedlergemeinschaft steht in Helpsen vor der Gründung / Trennung „in aller Freundschaft“

Wer wird die Nummer 100?

Helpsen (hga). Wilfried Vocht wartet, wie so viele dieser Tage. Aber nicht auf den Weihnachtsmann: „Ich warte auf die Nummer 100“, erklärt der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Meerbeck im Verband Wohneigentum.

Für die Nummer 100: Wilfried Vocht hat die Beitrittserklärung für das 100. Mitglied parat. Foto: hga

Ist diese Zahl erreicht, steht die Gründung einer Siedlergemeinschaft in Helpsen an. Deren Gründungsversammlung ist für Freitag, 21. Januar um 19 Uhr, im Saal der Kirchengemeinde Seggebruch terminiert. Vocht ist sich also ziemlich sicher, dass er noch drei Mitglieder anwerben kann.

Bei der Versammlung wird der Name „Gemeinschaft Helpsen-Seggebruch und Umgebung“ vorgeschlagen. „Das wird die Versammlung dann be-schließen“, erläutert Vocht die Vorgehensweise.

Aktuell sind 99 neue Siedler geworben. Bis zur Neugründung in Helpsen sind sie der Meerbecker Siedlergemeinschaft angeschlossen. Vocht wechselte seinen Wohnort, zog von Meerbeck nach Helpsen. Seit zwei Jahren wirbt Vocht Mitglieder an. „Mit der Voraussicht, dass wir einen Verein gründen, wenn wir 100 Mitglieder haben“, erklärt Vocht. Das habe er auch in Meerbeck auf einer Jahresversammlung bekannt gegeben. Dort gilt sein Mandat als Vorsitzender bis zum Jahr 2012.

„Die Trennung erfolgt in aller Freundschaft“, meint Vocht. Er könne sich in der Zukunft eine enge Kooperation beider Siedlergruppen vorstellen. Zudem wolle er in Meerbeck nicht aufhören. Es verbleiben 171 Mitglieder bei den Meerbecker Siedlern.

Die Zahl 100 ist nun für die Gründung eines Siedlervereins nicht zwingend vorgeschrieben. Da würden drei oder zehn reichen, so Vocht. Handfeste finanzielle Dinge bedingen diese Zahl. „Alles was darunter liegt, rechnet sich nicht als eigenständiger Verein“, so Vocht.

Der Grund liegt in der Abgabenlast. Als Jahresbeitrag werden 30 Euro erhoben. Von diesen gehen 24 Euro an den Verband. Diese Situation würde ein Vereinsleben mit wenigen Mitgliedern unmöglich machen, so Vocht.

Mit viel persönlichem Engagement hat Vocht die neuen Mitglieder geworben. Zwei Besuche für jeden: zunächst die Unterlagen übergeben, dann ein persönliches Gespräch. „Wenn du nicht persönlich hingehst, kommt kei-ner“, weiß Vocht aus langer Erfahrung.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Neben zwei Versicherungen erhalten die Siedler Rabatte zwischen acht und zehn Prozent bei Baumärkten und ähnlichen Geschäften. Wer die Nummer 100 ist, bleibt bis zur Gründungsversammlung geheim. Erst dort wird der Name bekannt gegeben. Als Lohn wartet ein Essen mit dem neuen Vorsitzenden.



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