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Jede Kleingartenanlage vertraut auf ihr Wissen / Bindeglied zwischen Vorstand und Mitgliedern

Wer braucht eigentlich Fachberater?

Hameln-Pyrmont. Wieder haben 13 Kleingärtner die Ausbildung als Fachberater beim Bezirksverband der Kleingärtner erfolgreich abgeschlossen.

Schon aus den Satzungen der Kleingartenvereine ergibt es sich, das zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Gartenkolonien Fachberater notwendig sind. Ein Fachberater gehört zum Vorstand und hat sehr vielfältige Aufgaben im Verein. So gilt er in vielen Dingen als Bindeglied zwischen den Kleingärtnern und dem Vorstand eines Vereins.

Bei neuen Gartenfreunden kann er mit seinem Wissen hilfreich zur Seite stehen. Allein schon mit Informationen über die kleingärtnerische Nutzung so wie naturgemäßes und umweltschonendes Gärtnern berät er die Mitglieder sehr gern.

Hat der Verein eine Parzelle an eine Schule oder einen Kindergarten vergeben, muss auch hier der Fachberater ein Auge drauf haben und kann helfend eingreifen. Also Kontakt zu Schule und Kindergarten halten. Bei seinen regelmäßigen Rundgängen durch die Anlage kann er Gartenfreunde auf Missstände wie zu hohe, nicht geschnittene Hecken und Ähnliches ansprechen. Aber auch für Fragen und Sorgen der Kleingärtner nimmt er sich immer Zeit und versucht, eine Lösung zu finden. Die Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand ist ebenso wichtig. Wenn z. B. das Vereinsgelände umgestaltet werden soll, ist es wichtig, den Fachberater mit einzubeziehen. Er hat mit Sicherheit Ideen, wie z. B. so ein Eingangsbereich naturnah, umweltfreundlich und ansprechend gestaltet werden kann. Auch eine Besprechung mit dem Arbeitsobmann gehört dazu. Wenn im Winter der Arbeitsplan für die Gemeinschaftsarbeit erstellt wird, ist die Meinung des Fachberaters wichtig. Er weiß, wo in der Anlage mehr getan werden muss, was geändert werden sollte usw. Soll in einer Parzelle eine Wertermittlung gemacht werden, ist es gut, wenn der Fachberater dabei anwesend ist, Weiterbildung in der Fachberatung ist für jeden erforderlich. Es gibt immer wieder neue Gesetze und Vorgaben vom BDG (Bundesverband Deutscher Gartenfreunde) oder LNG (Landesverband Niedersächsischer Gartenfreunde), neue Erkenntnisse aus der Forschung und vieles mehr. Es ist sehr wichtig, dieses an die Kleingärtner weiterzugeben und die Umsetzung zu erklären. Auch gehört es dazu, Vorträge zu bestimmten Themen, welche vom BV angeboten werden, zu besuchen. Aber auch Eigeninitiative ist gefragt, z. B. im eigenen Verein, Vorträge und Diskussionen oder praktische Übungen zu anfallenden Themen anzubieten.

Um den Fachberatern der Vereine ein so kompaktes Wissen an die Hand zu geben, sind auch die Bezirksfachberater dazu angehalten, regelmäßig Fortbildungen und Fachseminare zu besuchen. Genauso wichtig ist es, sich mit Fachberatern aus anderen Bezirken auszutauschen und sich über LNG und BDG zu informieren. Auch die regelmäßigen Besuche in den Vereinen und die Sprechstunden für alle Gartenfreunde dienen der Wissensvermittlung und sind unerlässlich.

„Dies alles und unsere Liebe zur Natur treiben uns immer wieder an, neue Fachberater, wie auch in diesem Jahr, auszubilden. Es ist eine Freude, die Begeisterung der Teilnehmer für Natur und Umwelt zu erleben“, meint Renate Eccles vom

Bezirksverband Hameln der Kleingärtner und gratuliert den neuen Fachberatern.




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