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Hamburg Blues Band & Arthur Brown rocken die Blues Garage

Wenn ein Blues-„Fire“ der Güteklasse 1 entfacht wird

Doch bevor es zum angekündigten Gipfeltreffen der beiden Super-Acts kam, gab es nach dem Motto „Welcome to the Hotel California – such a lovely place...“ bereits eine Stunde vor Konzertbeginn ein Meet & Greet der besonderen Art.

Birgit Engel und Helmut Schröder wurden von der kompletten HBB-Mannschaft und Arthur Brown vor der super gestylten Herberge empfangen und zum Foto-Shooting auf eine Couch geladen, die sich im vorderen Bereich des Hotels befand.

„Das war ein Moment, den wir sicher nicht so schnell vergessen werden“, schwärmten im Nachhinein die beiden Gewinner. Birgit und Helmut hatten die Hamburg Blues Band bereits im letzten Jahr in Isernhagen bewundert und bei uns angefragt, ob sie die Gruppe zu einem Small-Talk vor der Show treffen könnten.

In Zusammenarbeit mit Sänger Gert Lange und dem Blues-Garagen-Team organisierten wir das Treffen – als Schmankerl gab es noch Arthur Brown dazu – „Oh Happy Day“. Insbesondere Arthur Brown zeigte sich bereits beim Soundcheck als charmanter Plauderer und diensthabender DRK-Helfer.

„Als Arthur sah, dass ich mir, trotz größeren Abstandes von den Boxen, kurz an meine Ohren fasste, kam er kurz danach auf mich zu und gab mir zwei Kügelchen. Er erklärte mir, dass sie sich durch die Wärme vergrößern, so den Ohren anpassen und mein Gehör schützen“, freute sich Helmut.

„Sittin‘ in my rockin‘ chair, listen to the rock’n roll“ – die raue, Whiskey-getränkte Stimme von Gert Lange schickt kurz nach 21 Uhr den Opener „Rockin‘ Chair“ in die Menge – ok Jungs, keep on bluesin‘.

Nicht ganz so viel Fans wie im letzten Jahr, doch alle die gekommen sind, erleben mit der Hamburg Blues Band die „Hohe Kunst des Blues“ – oder besser gesagt: Wie man musikalisch sein Herz ausschüttet.

Clem Clempson greift bei Dylans „Down In The Flood“ nicht nur gekonnt in die Saiten, sondern lässt auch ebenso meisterhaft seine Stimme erschallen. Danach die „Mad Dog Blues“-Songperlen „Bad To The Bone“ und „Into The Night“ – die Fans toben, Gert Lange rückt das erste Mal sein Blues-Hütchen gerade – das groovt bis in die Haarspitzen.

Mit „Rattlesnake Shake“ geht’s in die Halbzeit – 30 Minuten später erscheint völlig verhüllt ein Mann auf der Bühne, der sich mit seiner Show „The Crazy World Of Arthur Brown“ Ende der 60er Jahre in Augenhöhe mit Alice Cooper befand.

Nicht ganz so spektakulär wie in früheren Zeiten – dennoch, der Auftritt von Arthur Brown & der Hamburg Blues Band war für die Fans „einfach geil“.

Mit Songs wie „A Hard Rains Gonna Fall“, „I Put A Spell On You“ oder „Don’t Let Me Be Misunderstood“ bedient sich Mr. Brown mehr oder weniger am Liedergut seiner Kollegen, doch mit „Fire“ gibt es vor dem Zugabeteil einen echten Brown’schen Nr.-1-Hit.

Ohne Zweifel – er war an diesem denkwürdigen Abend „The god of hellfire“ und brachte mit seiner Show einen ordentlichen Schuss Hitze in die Bluesgarage.




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