weather-image
Allergiker sind besonders gefährdet / Glimmendes Kaffeepulver vertreibt Wespen

Wenn die ungebetenen Gäste kommen

Rinteln (blc). Jetzt ist wieder Hochsaison für ungebetene Gäste wie Bienen, Wespen und Mücken. Damit das Kaffeetrinken auf der Terrasse dennoch zu einem Erfolg wird, hier einige Tipps, wie man die schwarz-gelben Besucher fernhalten kann:

Wespen sind nicht nur lästige Gäste, ein Stich kann für Allergiker gefährlich werden.  Foto: Fotolia

Standort beachten: Niemals in der Nähe von Obstbäumen den Tisch aufstellen.

Abwehr durch Pflanzen: Balkonkästen mit Tomatenpflanzen und Basilikum bepflanzen. Beim Essen dort aufstellen, wo man sich gerade aufhält.

Wespen ablenken: In einiger Entfernung eine „Futterstelle“ einrichten mit Marmelade, Obst oder Säften. Auch Wespenfallen nicht direkt auf dem Tisch aufstellen.

Keine Essensreste stehen- lassen.

Keine Ventilatoren aufstellen: Luftwirbel machen Wespen angriffslustig.

Starke Düfte vermeiden: Parfüm, Deo, Haarspray üben starke Anziehungskraft aus. Wenn man einen Aufenthalt im Freien plant, sollte man diese weglassen.

Keine bunte Kleidung: Von geblümter, bunter Kleidung und den Farben weiß, gelb und blau werden die fliegenden Gäste besonders angezogen.

Kaffeepulver und Nelken: Einige alte Hausmittel sind nach wie vor aktuell: Kaffeepulver in eine feuerfeste Schale geben und zum Glimmen bringen. Der Geruch hat selbst unter freiem Himmel abschreckende Wirkung. Auch eine halbierte und mit Nelken gespickte Zitrone stößt sie ab. Mit Salmiak getränkte Tücher, rundherum verteilt, sollen eine ähnliche Wirkung hervorrufen. Eine Barriere aus Kupferstücken, zum Beispiel Pfennigen, die durch die Sonne erwärmt werden, gibt ebenfalls einen für die Insekten unangenehmen Geruch ab.

Weitere Vorsorgemaßnahmen: Flaschen sofort wieder verschließen, Gläser abdecken. Aus Dosen grundsätzlich mit dem Strohhalm trinken. Keine Nahrungsmittel offen auf dem Tisch liegenlassen, mit einem Haubennetz abdecken. Nach dem Essen Tisch gut abwischen.

Wenn man doch einmal gestochen wurde:

Ruhe bewahren: Wurde ein Kind gestochen, das Kind beruhigen.

Kühlen: Mit feuchtkalten Tüchern den Stich kühlen oder mit einem Eiswürfel darüberfahren, ihn aber nicht lange auf einer Stelle lassen, sonst besteht die Gefahr von Kälteschäden.

Bei einem Stich im Mundraum Eis lutschen, notfalls kalte Umschläge um den Hals legen. Einen Arzt aufsuchen!

Achtung Allergiker: Kommt es zu Hautrötungen am ganzen Körper, Atem- oder Kreislaufstörungen oder Erbrechen, sofort den Rettungsdienst anrufen. Allergiker sind lebensbedrohlich gefährdet!

Bienenstich: Eine rundliche rote Verletzung, in der häufig noch der Stachel steckt. Bienenstachel haben Widerhaken. Ohne Druck auszuüben den Stachel vorsichtig entfernen, ohne die Giftblase zu zerstören.

Wespen- oder Hornissenstich: Eine rundliche rote Verletzung ohne Stachel. Hier ist es sinnvoll, die Stelle mit einem Stift zu markieren, um zu sehen, ob die Rötung größer wird.

Mückenstich: Vor allem Mückenstiche jucken heftig. Ganz wichtig: Nicht kratzen, um eine Entzündung zu vermeiden. Der Juckreiz wird gerade bei Mückenstichen durch Kratzen noch angeregt.

Hausmittel gegen Insektenstiche: Aufgeschnittene Zwiebel oder einen Brei aus Salz und Wasser oder Natron und Wasser auf den Stich auflegen. Bei Schwellungen hilft essigsaure Tonerde.

Vorbeugung: Lange Hosen und langärmelige Oberteile tragen, wenn man sich in Gegenden mit vielen Mücken aufhält. Unter einem Moskitonetz schlafen. Insektenabweisende Mittel benutzen. Und regelmäßig gegen Tetanus impfen lassen!



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt