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Löschgruppe räumt Sturmschäden weg

Wenn, dann kommt es heftig

FALKENHAGEN. Ortsbürgermeisterin Elke Schröder wusste aus eigenem Erleben, was sie an „ihrer“ Feuerwehr im Dorf hat: Wenige Stunden vor der Jahreshauptversammlung hatte das Sturmtief auch die Löschgruppe mit Aufräumarbeiten an den Zufahrtstraßen in Atem gehalten.

Dank und Anerkennung gab es für Karl-Heinz Schaper (zweiter von links), der seit 50 Jahren Mitglied der Feuerwehr ist, und Joshua Kuffner (rechts) von (von links) dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Michael Schoppmeier, Ortsbürgermeisterin Elke S

„Das habt ihr großartig gemacht“, lobte sie. „Wir haben ja vergleichsweise wenige Einsätze. Aber wenn wir gefordert werden, dann kommt es meist heftig“, konstatierte der Löschgruppenleiter Holger Moseke. Fast 1100 Stunden leisteten die 21 Aktiven, darunter zwei Frauen, der Falkenhagener Wehr im letzten Jahr. Daran waren drei Einsätze mit 19 Stunden beteiligt. „Das ist sehr wenig und wir könnten viel mehr gefordert werden“, bot der Löschgruppen-Leiter dem Stadtbrandmeister Wolfgang Kornegger an und empfahl im Zuge einer zu überarbeitenden Einsatz- und Ausrückordnung für Lügde, die Falkenhagener stärker mit zu berücksichtigen. Denn die Löschgruppe ist für den Eventualfall vorbereitet. Regelmäßige Unterrichts- und Übungsstunden (741) und Teilnahmen an Seminaren sorgen dafür, dass der Ausbildungsstand konsequent hochgehalten wird. Natürlich übernimmt man auch die Fahrzeug- und Gerätehauspflege in Eigenleistung (331 Stunden). Im Rahmen der Brandschutzerziehung arbeitet die Löschgruppe mit der Kita in Falkenhagen eng zusammen. „Das macht allen Beteiligten viel Spaß“, berichtete Moseke. Die Kita-Leitung habe bereits um einen weiteren Termin gebeten. Gerade der frühe Kontakt zur Feuerwehr ist auch den Falkenhagenern wichtig, denn aus den Reihen der Kinder und Jugendlichen erhofft man sich in Zukunft Verstärkung. Derzeit gehören drei Jugendliche auch der Jugendwehr an. Im Auge habe man, so Kornegger, auch in absehbarer Zeit die Gründung einer zweiten Kinderfeuerwehr in der Großgemeinde, die dann in den Südstadtdörfern eingerichtet werden könnte.

Für 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr ehrten das Stadtkommando und die Löschgruppenleitung Karl-Heinz Schaper. Joshua Kuffner wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.afk

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