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BossHoss & Orchester begeistern 1800 Fans in der AWD-Hall

Wenn Country-Rock und Klassik zu einer Einheit werden

Wenn man mit einem 18 Mann starken Orchester auf Tour geht, heißt das bei BossHoss noch lange nicht, dass man harte Western-Kost mit dem Pürierstab zu magenfreundlicher Schonkost verarbeiten muss.

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Nicht nur ihre erfolgreichsten Lieder haben sie auf ihrer aktuellen CD „Low Voltage“ verewigt, sondern ihre Lieblingsstücke, die sie mit dem Babelsberger Filmorchester aufgenommen haben.

„Die CD ist gut, aber live sind die Jungs und das Orchester unschlagbar. Das klingt alles noch viel dynamischer“, schwärmt Kai aus Braunschweig und stößt vor Freude einen „Yeehaw“-Schrei aus.

So wird noch schnell der Stetson gerade gerückt, das Westernhemd über die Jeans gestülpt und die Kehle mit einem kühlen Blonden durchgespült – so und nicht anders bereitet sich die Fangemeinde seit 2004 auf die Liveauftritte ihrer Cowboys vor.

Gleich der Opener „Polk Salad Annie“ holt die ersten Fans aus ihren Sätteln. „Remedy“, „Monkey Business“ – „Boss Burns“ & Co verwöhnen das Publikum mit einem persönlichen „best of“ aus ihren Alben.

Die Bühne hat das Flair eines Wohnzimmers, wurde im Countrystil mit mehreren Stehlampen und altmodischen Beistelltischen aufgepeppt – an den Seiten leuchtende Rinderschädel-Attrappen. Noten-Musiker gegen Improvisations-Mucker – ja, es ging gut, denn im Vorfeld der Tour schien man sich bestens auf das Bühnenprogramm vorbereitet zu haben. Immer wieder kommen Orchester-Musiker aus dem hinteren Bühnenbereich nach vorn und sorgen mit ihren Instrumenten für umjubelte Solo-Passagen.

Bei „Ca Plane Pur Moi“ erhebt sich das gesamte Orchester von den Sitzen – Anzugjacken werden ausgezogen und geschwenkt, der Stuhl dient als Tanzpartner, die Köpfe der Musiker bewegen sich im Takt von rechts nach links – Headbanging im „Wilden Westen“.

Nach knapp zwei Stunden Dauer-Galopp geht es vor dem endgültigen Abhalftern mit „Early Morning Rain“ zurück auf die Weide.

Die Greenhorns, Trapper, Cowboys und Cowgirls reiten voller Glückseligkeit nach Hause – BossHoss hat erneut ein Stückchen „Wilden Westen“ nach Hannover gebracht – musikalisch und auch optisch – „Yeehaw!“, „Yeehaw!“

Drei Großstadt-Cowboys bei der Arbeit. Von Links: Sascha, Malcolm und Alec.



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