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Blitz-Interview mit Schäfer Heinrich auf Mallorca

Wenn AC/DC auf das „Schäferlied“ trifft

2008 war er der Quotenbringer der RTL-Doku-Soap „Bauer sucht Frau“ – rund neun Millionen schauten damals Schäfer Heinrich jeden Montagabend zu, als er und die anderen Landwirte etwas unbeholfen auf die Frauen losgelassen wurden.

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Der 48-Jährige avancierte zum Superstar, landete aber in einer Welt, die ihm völlig fremd war. Von morgens bis abends kamen Leute auf den Hof, wollten Autogramme und ließen ihm kaum Luft zum Atmen. Er sang bei Bohlens „Supertalent“, trat bei „The Dome“ auf – seine Single „Das Schäferlied“ stieg von 0 auf 5 in die deutschen Charts ein. Dabei war er neben Madonna bester Neueinsteiger.

Bis dato konnte er diesen Erfolg zwar nicht annähernd wiederholen – doch der „singende Schäfer“ veröffentlichte in den darauf folgenden Jahren mit „Schäfchen zählen“, „Schatzi, ich schubs dich heute ins Heu“, „Ich bin scha’r’f auf dich“ oder „Millionen Frauen lieben mich“ eine Single nach der anderen und ist bis heute unter anderem gern gesehener Gast im Bierkönig und Oberbayern auf dem Ballermann.

Schäfer Heinrich: Dass ich einmal mit Künstlern wie Peter Wackel oder Melanie Müller im Oberbayern auf der Bühne stehen kann, hätte ich mir vor ein paar Jahren noch nicht träumen lassen. Ich habe vor Kurzem auch ein Duett mit Melanie aufgenommen.

Schon eine Stunde vor seinem Auftritt im Bierkönig warten Dutzende von weiblichen Fans am DJ-Pult auf ein Autogramm, oder ein Selfie mit Schäfer Heinrich zu erhaschen. Auch unser kurzes Interview wird immer wieder von allzu dreisten Fans unterbrochen – ein Grund mehr, dass „Heinrich Gersmeier“, so heißt Schäfer Heinrich mit bürgerlichem Namen, sich immer wieder freut, wenn er in sein Heimatdorf Völlinghausen (Stadt Erwitte) zurückkehren kann.

Schäfer Heinrich: Manchmal wird mir der Hype um meine Person einfach zu viel. Ich mache das gerne, doch bin auch immer wieder froh, wenn ich auf meinem Hof und den Schafen bin. Das ist eigentlich meine Welt – in die andere tauche ich gerne ab und an ein.

Im vorletzten Jahr tauchte der Landwirt im Rahmen der Doku-Soap „Promi-Frauentausch“ für kurze Zeit in die sexy Welt von Micaela Schäfer ein. Während der Berufs-Nackedei den Stall mistete und die Schafe melkte, ließ sich Heinrich von Micaelas Freundinnen einen neuen Style verpassen und tanzte sogar halb nackt an der Stange. Insbesondere die Zeit mit Micaelas Freundin genoss der „Womanizer“ in vollen Zügen.

Schäfer Heinrich: Du weißt ja vorher nicht, mit wem du tauscht, dass es dann Micaela Schäfer war, hat mich schon sehr gefreut. Ja, die eine Freundin von ihr fand ich schon ganz toll.

Zum Intro von „Highway To Hell“ betrat kurz nach dem Interview Schäfer Heinrich die Bühne im Bierkönig – seinen Stab immer dabei.



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