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Wählerinitiative "Wir" nennt zehn mögliche Standorte für "grüne Pfeile" Stadthagen

Weniger Staus: Mehr Pfeile für Rechtsabbieger

Stadthagen (han). Die Wählerinitiative "Wir für Stadthagen" fordert mehr "grüne Pfeile" für Rechtsabbieger an Ampeln. "Wir"-Mitglieder haben sich in Stadthagen umgesehen und zehn Ampelanlagen ausgewählt, an denen ein grüner Pfeil nach den Worten von Gundi Donjes und dem "Wir"-Kreisvorsitzenden Richard Wilmers sinnvoll wäre.

Vor zehn Monaten sei Wilmers von Bürgern angesprochen worden, die den grünen Pfeil aus anderen Städten kennen. "Was sich in der DDR bewährt hat, muss auch für uns gut sein", argumentiert Wilmers. Für die grünen Pfeile gebe es drei Gründe. So komme es der Umwelt zugute, wenn weniger Autoabgase von wartenden Rechtsabbiegern in die Luft geblasen würden. Zudem werde der "enorm teuer gewordene Sprit" nicht mehr sinnlos verbraucht. Drittens fließe der Verkehr flüssiger, unnötige Wartezeiten und Staus würd en vermieden. Derzeit gebe es in der Kreisstadt nur einen einzigen grünen Pfeil, nämlich an der Kreuzung St.-Annen/Jahn straße, so Donjes. Dieser habe sich bewährt. In einem Schreiben an Bürgermeister Bernd Hellmann haben Donjes und Wilmers die Stadt aufgefordert, alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege zu leiten, um den grünen Pfeil an allen relevanten Ampelanlagen zu installieren. Die "Wir"-Akteure haben größere Kreuzungen begutachtet und insgesamt zehn Standorte für geeignet befunden. Donjes und Wilmers verweisen auf eine Untersuchung des Automobilclubs ACV, der 6263 Personen befragt habe. 96 Prozent hätten sich für den grünen Pfeil ausgesprochen. Die Befürworter argumentierten mit der Vermeidung unnötiger Wartezeiten an Ampeln. Nur 174 ACV-Mitglieder hätte sich gegen den grünen Pfeil ausgesprochen. Diese befürchten eine Zunahme von Unfällen. "Die Sorge ist unbegründet", sagt Donjes. Der Umgang mit dem grünen Pfeil könne schnell erlernt werden, dazu sei kein erneuter Fahrunterricht erforderlich.




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