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Weniger essen gegen Hunger in der Welt

Paris. Die Menschen in reichen Ländern sollten weniger essen, um die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern. „3000 Kilokalorien am Tag und pro Kopf sind ausreichend“, sagt Bruno Dorin vom Forschungsinstitut Inra in Paris. Der Lebensmittelbedarf werde voraussichtlich bis 2050 um ein Fünftel ansteigen, heißt es in einer Inra-Studie. Dabei würden die Lebensmittel weiterhin sehr ungleich auf die Weltbevölkerung verteilt sein. „Unterernährung wird 2050 eine Milliarde Menschen betreffen, Überernährung 700 Millionen. Das ist ein doppeltes Gesundheitsproblem“, betont Inra-Chefin Marion Guillou. Sie forderte einen radikalen Wandel der Gewohnheiten. Produktionsverluste in Afrika, wenn ineffizient angebaut und geerntet wird, und weggeworfene Lebensmittel in OECD-Ländern machten zusammen 30 bis 50 Prozent der Agrarproduktion aus.



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