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Stadtwerke rüsten Straßenlaternen um / Engerns Bushaltestelle macht den Anfang

Weniger Energie-Einsatz - und dafür mehr Licht und mehr Sicherheit

Engern (who). Die Stadtwerke Rinteln wollen mit einer neuen Lampengeneration für die Straßenausleuchtung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Hightech-Leuchtmittel sollen bei einem um ein Drittel verminderten Energieverbrauch zugleich ein Drittel mehr an Licht abstrahlen im Vergleich zu den bislang eingesetzten Lampen.

Einer den ersten Standorte im Stadtgebiet, die von der Neuerung profitieren, ist die Bushaltestelle an der ehemaligen Gaststätte "Zum Hummel" in Engern. Die Haltestelle auf Höhe des Bürgergartens ist außergewöhnlich stark von Schülern frequentiert. Deshalb hatte sich der Ortsrat besonders um eine Verbesserung der Ausleuchtung an dieser Stelle bemüht. Ebenso für die Haltestelle bei der Neelhofsiedlung. Am Montagvormittag stellten der technische Stadtwerke-Leiter Thomas Sewald sowie Elektromeister Sven Schaper die Verbesserung bei einem Pressetermin offiziell vor. "Wir haben die neue Leuchte bewusst während der Ferien installiert, damit sie pünktlich zu Schulbeginn eingesetzt werden konnte", erklärte Sewald. Gegenüber den bislang üblichen Quecksilberdampflampen mit 90 Watt Leistung genüge künftig eine 60-Watt- Lampe. Weiteres Plus der Neuerung: Die Lampen fressen mit zunehmendem Alter nicht gleichzeitig auch mehr Strom, wie es bei Quecksilberdampflampen üblich ist. Bei Dunkelheit zeige sich an der Hummel-Bushaltestelle deutlich die erhöhte Lichtausbeute, so Sven Schaper in Vertretung des Abteilungsleiters Klaus Muermann. Die Lampe auf der gegenüberliegenden Straßenseite liefere den deutlichen Vergleich. "Wir freuen uns, dass die Stadtwerke sehr, sehr schnell gehandelt haben", bedankte sich Isabelle Peschek-Röhrs als Ortsratsmitglied, die sich zusammen mit Ortsbürgermeister Dieter Horn die neue Lampe mit dem Hightech-Innenleben vorstellen ließ. Denn: Selber Mutter von Kindern im schulpflichtigen Alter und Ortsratsmitglied engagiert sie sich besonders für die Verbesserung der Schulwegsicherung. "Viele Dinge dazu fallen einem erst auf, wenn man selber Kinder hat", hat sie dazu festgestellt. Bei der einen ausgetauschten Lampe werde es nicht bleiben, kündigte Thomas Sewald für die Stadtwerke an. In Kürze werde auch bei der Haltestelle an der Neelhofsiedlung die neue Technik installiert. Ein weiteres Plus, wie ersten Fall "Hummel": Die bisherige Lampe auf der gegenüber liegenden Straßenseite soll stehen bleiben, sodass sich eine zusätzlicheAusleuchtung weit über die Norm hinaus ergibt. Nach einer Neubestückung aller Rintelner Straßenlampen mit dem neuartigen hocheffektiven Leuchtmittel dürften sich die Betriebskosten künftig um mehr als ein Drittel reduzieren lassen. So blickt Thomas Sewald für die Stadtwerke voraus.




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