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"Strange" im Gymnasium Adolfinum / Schauspiel ist im Unterricht entstanden

Welturaufführung: Ein Stück über Freundschaft, Tod, Gewalt und Mord

Bückeburg. In den Alltag einiger junger Leute schlägt der Tod einer Freundin wie eine Bombe ein - war es Mord, Selbstmord oder ein Unfall? "Strange" ist eine Mischung aus Kriminalstück, Gesellschaftspsychogramm und Alltagsperformance und entstand im Unterricht des "Darstel- lenden-Spiel-Kurses" des zehnten Jahrgangs im Gymnasium Adolfinum unter der Leitung von Rainer Pommerening. So wurde ein Werk ohne literarische Vorlage geschaffen - eine reine Eigenproduktion also, die noch ihre "Macken" hat wie die Figuren, die mit sich, der Welt und der Situation, in die sie geworfen werden, nicht ganz klar kommen. Irgendwie seltsam - "strange" eb en.

Dramatisch geht es im Theaterstück "Strange" zu. Foto: pr.

Dabei ist die Figurenkonstellation schon "gediegen": einerseits der biedere,überbehütende Herr Behrmann (Marlen Baule-Steinmeyer), der versucht, einigen gestrauchelten jungen Menschen zu helfen wie dem agressiven Admir (Gurdrun Schaffer) oder der drogensüchtigen Sabine (Janina Gronau). Als Helena (Josefin Naumann) eines Tages tot im Schlossgraben gefunden wird, geht dasgroße Rätselraten um ihren Tod los. "Lassen sie sich diesen Einblick in die Psyche der Gesellschaft nicht entgehen", empfehlen die jungen Schauspieler. Diese Welturaufführung findet am Freitag, 11. April, um 19.30 Uhr im Forum des Gymnasiums statt. Der Eintritt beträgt für Schüler zwei Euro, für Erwachsene drei Euro. Die Einnahmen dienen der Finanzierung der Aufführungen der Schülertheatergruppe.



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