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Die klassische Variante des Urlaubsgrußes ist deutlich persönlicher

Weltenbummler schreiben auch heute noch Karten anstatt SMS

Auch in Zeiten, in denen man von überall auf der Welt kleine elektronische Botschaften verschicken kann, hat die gute alte Postkarte noch lange nicht ausgedient. Niemand wird je eine SMS für die daheimgebliebenen Kollegen an eine Pinnwand heften oder eine E-Mail ausdrucken, um sie an die Kühlschranktür zu kleben. Zwar findet man inzwischen auf den Homepages von diversen Tourismuszentralen E-Cards mit den üblichen Strandmotiven oder dem Bergpanorama im Sonnenuntergang, doch die Botschaft „ich habe im Urlaub an Dich gedacht“ kommt nirgends so persönlich rüber wie auf einer mit der Hand geschriebenen Karte. Die Ansichtskarte lebt.

Vielleicht hat die gute alte Ansichtskarte gerade deshalb überlebt, weil man sich im Alltag für nichts und niemanden wirklich noch Zeit nehmen kann. Im Urlaub ist das anders: Ein Kartenstand ist schnell gefunden, die Auswahl des passenden Motivs gehört für viele zum Urlaubsritual. Und um die richtigen Worte zu finden, bedarf es wirklich nicht viel. Aus der Bretagne. Von den Balearen. Von der Ostsee… – Postkarten bringen die ferne Welt zu lieben Freunden und Verwandten. Viele Menschen heben sich diese Urlaubsgrüße jahrelang auf. Eine SMS ist dagegen schnell gelöscht. djd/jlg

Im Urlaub hat man Zeit – auch für das Postkartenschreiben. Das ist viel sinnlicher und persönlicher als das Versenden einer SMS. Freunde und Verwandte freuen sich über die postalischen Grüße aus der Ferne und heben die Karten noch lange Zeit auf.

Foto: djd/pilot pen




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