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Hasperderin bietet Ferienwohnung kostenlos an / Pastorin Frauke Kesper-Weinrich hält die Fäden in der Hand

Welle der Hilfsbereitschaft für obdachloses Ehepaar

Hachmühlen (st). Das Haus ist nicht mehr da, Nachbarn und Freunde, Verwandte und Bekannte sind geblieben – sie alle wollen helfen. Das Ehepaar (73 und 74 Jahre alt) aus Hachmühlen, das am Mittwoch sein Haus in der Straße Zum Lesebrink bei einem Feuer verloren hat, steht nicht alleine da. Beide waren gestern noch mit einem Schock im Krankenhaus, die drei Kinder trafen sich, um die nächsten Schritte zu planen. Koordinieren will die Hilfe Pastorin Frauke Kesper-Weinrich.

Die Nachbarn Elke Mönkeberg sowie Fritz und Marlene Bertram woll

„Der Kirchenvorstand und ich überlegen, wie wir helfen können, was gebraucht wird“, berichtet Kesper-Weinrich. Die Gemeinde will zeigen, dass sie da ist, um das betroffene Ehepaar und deren Kinder zu unterstützen. „Wir stehen mit der Familie im Kontakt, um unsere Aktionen mit ihr abzustimmen. Wir wollen die Betroffenen nicht mit Aktionismus überfahren“, erklärt die Pastorin.

Es hätten sich schon zahlreiche Mitbürger gemeldet und ihre Hilfe angeboten, freut sich Kesper-Weinrich. „Viele wollen helfen, wissen aber nicht, was sie tun können. Ich versuche das zu organisieren.“ Eine Frau aus Hasperde hat dem Ehepaar eine komplett eingerichtete Ferienwohnung angeboten – kostenlos, wenn die Eheleute es denn wünschten.

„Wir warten jetzt erst einmal einen Tag ab. Der Schock über den Verlust muss überwunden sein“, sagt Kesper-Weinrich: „Dann können wir die Hilfe weiter planen.“ Momentan würden sie und Helfer aus dem Kirchenvorstand Angebote sammeln, Adressen aufschreiben und prüfen. Dann will man sich mit allen Kindern und – wenn möglich – dem betroffenen Ehepaar zusammensetzen und entscheiden, wie es weitergehen kann. „Die Hilfsbereitschaft ist da, gerade auch aus der Nachbarschaft“, macht Kesper-Weinrich Mut.

Wer ebenfalls seine Unterstützung anbieten möchte, kann sich bei der Hachmühler Pastorin unter 05042/ 51413 melden.



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