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Welche öffentlichen Ausgaben sind gerecht für alle?

Der Vorstoß einer Lokalpolitikerin aus Holtensen, die beantragt, das dort seit neun Jahren ausgezahlte Baby-Begrüßungsgeld abzuschaffen, hat NDZ-Redaktionsleiter Christian Zett zum Nachdenken gebracht: Welche öffentlichen Ausgaben sind für alle Bürger gerecht?

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Natürlich entscheidet sich niemand für oder gegen ein Kind, weil er 100 Euro vom Ortsrat bekommt. Und natürlich ist eine solche Prämie auch kein Standard-Angebot, das ein Ortsrat vorhalten muss.

Aber es ist eine Anerkennung für Eltern, für Familien, die eben nicht in der Großstadt Hannover oder im Zentrum Springes wohnen, sondern bewusst das Idyll in Holtensen oder Boitzum gewählt haben.

Sabine Schiepanski hat in ihrem Antrag recht: Natürlich kommt die Babyprämie nicht der Allgemeinheit zugute. Aber das trifft ja auch auf andere öffentliche Ausgaben zu. Angefangen beim Blumenstrauß für den 100. Geburtstag – bis hin zum Bau einer Schule, den auch Bürger mitzahlen, die keine Kinder haben.




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