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Hofmedicus Dr. Faust ließ die erste Schaumburger Badeanstalt vor 200 Jahren in Bückeburg entstehen

Welch ein großer Lebensgenuss!

Sommerzeit ist Badezeit. Den Schaumburgern bieten sich jede Menge Möglichkeiten. Das war nicht immer so. Bis vor hundert Jahren war das Angebot äußerst begrenzt. Erlebnisbäder, Kiesteiche und Mittellandkanal gab es noch nicht. Halbwegs gute Möglichkeiten zum Abkühlen boten nur Flüsse, Bäche und frei zugängliche Stadt- und Mühlengräben. Das Steinhuder Meer lag viel zu weit weg. Herrschaftliche Fischteiche waren tabu. Bis zum Hals eintauchen konnte man nur in der Weser. Ansonsten ließen sich größere Körperteile nur in Aue(n), Exter, Gehle und anderen tieferen Bächen versenken. Das Vergnügen an diesen Stellen war jedoch meist sehr getrübt. Die Plätze waren auch als Suhle und Tränke bei Kühen, Pferden und Schweinen beliebt.

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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