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Eilser Bauausschuss befürwortet den Wunsch der Mitarbeiter / Der Körpereinsatz fordert jede Menge Zeit und Kraft

Weil jede Minute zählt: Streusalz-Silo für den Bauhof

Eilsen/Heeßen (tw). Damit der Wintereinsatz in der Samtgemeinde in Zukunft im Wortsinn "schnellerüber die Bühne geht" und das Streusalz noch früher auf die Straßen kommt, hat der Eilser Bauausschuss unter Vorsitz von Heinz Grabbe (SPD) einstimmig dafür plädiert, für den Bauhof ein Silo zu beschaffen. Die Investition soll je nach Haushaltslage entweder schon im kommenden Jahr oder erst 2010 erfolgen.

Jeder Sack wiegt 50 Kilo: Samtgemeindemitarbeiter Thomas Hahne i

"Das für den Winterdienst nötige Streusalz wird derzeit in einer Halle auf dem Areal des Bauhofes bei Wilhelm Kuhlmann an der Hauptstraße 34 in Heeßen in 50-Kilo-Säcken gelagert", erinnert Bernd Schönemann. Der Samtgemeindebürgermeister: "Das Einlagern, aber auch das Befüllen der Streumaschinen erfordert von den Mitarbeitern des Bauhofes erheblichen Körpereinsatz." Abgesehen davon, dauere das Prozedere, 19 Säcke zu je 50 Liter in den Behälter zu kippen, extrem lange - das umso mehr, wenn in den klirrend kalten Morgenstunden buchstäblich jede Minute zähle, um das Salz schnellstmöglichst auf die Straßen und Gehwege der Samtgemeinde zu bringen. Beim jüngsten Wintereinbruch war das Lager mit einem Gesamtvolumen von etwa 60 Tonnen bis zum Bersten gefüllt. Um angesichts des Problems Abhilfe zu schaffen, sei es sinnvoll, entweder auf dem Gelände des Bauhofes oder aber auf dem der Kompostanlage in Heeßen ein GFK Schüttgutsilo für Auftausalz mit einem Fassungsvermögen von 35 Kubikmetern zu errichten. "Die Verwaltung", so Schönemann, "hat drei Angebote eingeholt - das günstigste beträgt 25 258 Euro." In der anschließenden Diskussion geben die Politiker dem Standort Kompostanlage den Vorzug - der Untergrund gilt als tragfähiger.



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