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Zweites „Knutfest“ der Flegesser Jugendfeuerwehr voller Erfolg / Spenden unterstützen die Arbeit

Weihnachtsbäume brennen wie Zunder

Flegessen (hzs). Während in der Kernstadt noch über die Entsorgung ausgedienter Weihnachtsbäume sinniert wird, loden in Flegessen die Flammen. „Die brennen wie Zunder, da kann man sich vorstellen was passiert, wenn so ein Weihnachtsbaum im Zimmer zu brennen anfängt“, erklärt Sebastian Koscholke den Kameraden von der Jugendfeuerwehr. Die sind ganz begeistert, als ihre Betreuer bei Beginn der Dämmerung einen großen Haufen trockener Weihnachtsbäume auf dem Gelände neben dem Flegesser Feuerwehrhaus in Brand setzen. „Unser ist auch dabei“, schreit ein kleiner Junge, der zusammen mit Freunden von einem schmutzig-grauen Schnee- und Eishügel aus das Geschehen beobachtet, ganz aufgeregt.

Und hinein damit: Jugendfeuerwehrchef Ralf Beckurts übergibt einen Weihnachtsbaum den Flammen. Foto: hzs

Zum zweiten Mal haben Jugendfeuerwehrchef Ralf Beckurts und seine jungen Kameraden zum „Knut-Fest“ eingeladen. „Auf die Idee sind wir durch unseren Finnlandaufenthalt gekommen“, erklärt er – im vergangenen Jahr hatte die Jugendwehr eine Reise zum internationalen Jugendfeuerwehrzeltlager „Palotarus“ unternommen und im Umland von Helsinki neue Freundschaften geschlossen.

In Flegessen hatten am Morgen vier Trupps der Jugendfeuerwehr die Weihnachtsbäume abgeholt. „Natürlich gegen eine kleine Spende“, erklären Niklas und Alexander. „Ein Mann ein Baum, mit Handschuhen kein Problem“, so die beiden Jugendfeuerwehrkameraden. Anschließend haben erwachsene Helfer die Bäume mit Treckern und Hängern zum Platz neben dem Feuerwehrhaus gebracht. „Ganz schön viel, sechs Wagenladungen voll“, so Jugendbetreuer Stefan Dittrich.

Viele Flegesser wollen sich den an das Osterfeuer erinnernden Feuerzauber nicht entgehen lassen und stimmen sich schon am Nachmittag bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen auf den großen Moment ein. Bei Einbruch der Dunkelheit entzündet Beckurts das Feuer, wirft Weihnachtsbaum um Weihnachtsbaum ins hoch auflodernde Flammenmeer. Es dauert nur einen Augenblick, dann verbrennen die Bäume fast explosionsartig. „Toll“, stellen Lars, Christopher und Joost begeistert fest. Keine Frage, dass sie auch im nächsten Jahr wieder ein „Knut-Fest“ veranstalten wollen.


Einen Videobericht zum Fest sehen Sie HIER.



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