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Weihnachtliches im Altarraum

EIMBECKHAUSEN. Am Altar der Kirche St. Martin in Eimbeckhausen steht bereits der geschmückte Weihnachtsbaum, rechts brennen drei Kerzen am Adventskranz, draußen ist es winterlich kalt, die Kirche gefüllt bis auf den letzten Platz mit Menschen aller Altersgruppen – Weihnachtsstimmung.

Unter der Leitung von Maria Amberg und begleitet von Reinhard Großer präsentieren die Chöre ein stimmungsvolles Programm. Foto: mow

Autor

Monika Werner Reporterin

Genau richtig für das Adventssingen der Chorgemeinschaft Eimbeckhausen, die alle Interessierten in die Kirche geladen hat.

Weihnachtlich auch das Programm der beiden Chöre, des gemischten Chores unter Leitung von Reinhard Großer und des Projektchores „Sing and Swing“ unter Leitung von Maria Amberg. Den Auftakt machte, nach einem Orgelvorspiel von Großer, der gemischte Chor. Die Freude am Musizieren, seit einigen Jahren auch verstärkt gemeinsam, ist den Sängern anzusehen, so dass das Publikum großzügig darüber hinwegsieht, wenn manche Stimme vielleicht nicht mehr so glockenhell klingt wie früher. Und so strahlen bei „Leise rieselt der Schnee“ die Augen der kleinen Konzertbesucher genauso leuchtend wie die der Sängerinnen und Sänger vorne im Altarraum.

Sologesang und
afrikanische Klänge

Ganz große Augen bekommen die Kleinen, als nach einer kurzen Ansprache von Pastorin Sonja Wieland Maria Amberg mit ihrem wunderbaren Sopran „Schafe können sicher weiden“ von Johann Sebastian Bach anstimmt. Eine einzelne, zierliche Frau, die mit ihrer Stimme das ganze Kirchenschiff mit wundervollem Gesang füllt – ein bewegender Moment, nicht nur für die jungen Konzertbesucher.

Nach einem weiteren Auftritt des gemischten Chores ertönten dann afrikanische Gesänge, als der Projektchor auf die Bühne trat. „Banuwa, Banuwa“, ein lyberianisches Kinderlied. Schwungvoll ging es weiter mit „Rocking Around the Christmas Tree“, danach wurde es besinnlich mit „Wunder geschehen“ und zum Schluss gab es die „Night of Silence“, bei der Amberg das Publikum zum Mitsingen animierte. Tosenden Applaus gab es für die Leistung des Chores, der erst seit kurzem mit der neuen Chorleiterin arbeitet. Alle Sänger zusammen sorgten noch einmal für Gänsehaut mit dem „kleinen Trommeljungen“, bevor Pastorin Wieland die Gemeinde nach Abschlusslied und Orgelnachspiel zum Neujahrsempfang in das Gemeindehaus einlud.

Für die, die sich über den Neujahrsempfang wunderten, schickte sie als Erklärung gleich hinterher, dass das neue Kirchenjahr ja bereits mit dem ersten Advent angefangen habe.



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