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Ausschüsse stimmen für Änderung des Bebauungsplanes / Desiderya GmbH will 4 Millionen investieren

Weg frei fürs Seniorenheim am Hopfenberg

Rinteln (crs). Nachdem die Ratspolitik zunächst skeptisch war, ist der Weg für das geplante Alten- und Pflegeheim am Hopfenberg jetzt frei. Bau- und Verwaltungsausschuss haben für die nötige Änderung des Bebauungsplanes votiert. Bis allerdings tatsächlich der Bauantrag für das geplante Haus gestellt werden kann, dürfte noch einige Zeit verstreichen: Mit einer Verfahrensdauer von einem knappen Jahr rechnet Baudezernent Reinhold Koch.

Die Ratspolitik stand dem Vorhaben zunächst kritisch gegenüber, hatte sich Bedenkzeit auserbeten und die Entscheidung über den Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes - ein Verfahren, das dem Bauantrag vorangeht - im Frühjahr von der Tagesordnung genommen. Insbesondere die Frage eines künftigen Bedarfs an Pflegeheimplätzen in Rinteln sollte zunächst diskutiert werden. Offenbar mit positivem Ergebnis: "Einen Bedarf scheint es zu geben", sagt Koch. "Wir sind sehr froh, dass die Politik jetzt doch unser Vorhaben unterstützt", freut sich Gönül Maffert als Geschäftsführerin der planenden Desiderya GmbH über das grüne Licht aus Rintelns Ratsgremien. Ein städtebaulicher Vertrag mit der Stadt ist bereits geschlossen, innerhalb der nächsten beiden Wochen sollen die Planungsunterlagen eingereicht werden. Rund 4 Millionen Euro will die Desiderya GmbH investieren, rund 60 Arbeitsplätze sollen hier neu entstehen. Das Konzept des Pflegeheims setzt zum Beispiel mit der öffentlich zugänglichen Cafeteria und einem Mittagstisch-Angebot auf Integration in den Alltag der Rintelner Gesellschaft. Kleine Wohngruppen sollen ein "Konzept zum Wohlfühlen" garantieren. Unterdessen tut sich auch etwas beim zweiten Altersheim-Projekt für Rinteln: Die Stadt hat eine Bauvoranfrage für das am Ostertor geplante DRK-Heim positiv beschieden. "Baurechtlich ist schon viel Vorarbeit geleistet", bestätigt Günther Klußmeyer als Vorstandsmitglied der Sparkasse Schaumburg, der das frühere Distelmeier-Gelände gehört. Jetzt geht es an die wirtschaftlichen Planungen. Noch in diesem Herbst soll der Pachtvertrag mit dem DRK unterschrieben werden, auch bei der Investorensuche ist Klußmeyer guten Mutes: "Im Frühjahr könnte der Startschuss fallen."



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