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Hochwasserschutz in Rehren: Gemeinde investiert 74 000 Euro / Bauarbeiten haben begonnen

"Wasserumleitung" soll Nadelöhr entlasten

Rehren (la). Anfang dieser Woche sind an der Kreuzung zur Ortheide die Bagger angerückt. Die letzte Maßnahme in Sachen Hochwasserschutz wird vorgenommen, damit die Anwohner der Steinbeeke, des Bachwegs und der Ortheide beim nächsten großen Hochwasser von Überschwemmungen verschont bleiben. Die erste Maßnahme war der Bau des Regenrückhaltebeckens neben der Straße nach Westerwald, doch das reicht nach Meinung der Planer nicht aus.

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"Die Straßenkreuzung an der Ortheide ist gleichzeitig eine Gewässerkreuzung", erläutert Auetals Bürgermeistervertreter Karl-Heinz Büthe. Drei Vorfluter, der Steinbee ken-Bach, der Bachlauf aus Escher und die Rohrleitungen,über die am Bachweg das Oberflächenwasser aus dem Industriegebiet zufließt, treffen dort aufeinander. Zwar können die Brückendurchlässe die Wassermengen durchaus verkraften, aber der Abfluss reicht nicht aus. Der Steinbee ken-Bach ist zwischen der Brücke, dem ehemaligen Klärwerk und der Einmündung in die Aue zu schmal. "So entsteht ein Rückstau und die Überschwemmungen in dem Bereich", so Büthe. Im Hinterland sei aber genügend Platz und deshalb werde jetzt eine "Wasserumleitung" gebaut. Ein Entlastungsgraben und entsprechend große Rohrleitungen sollen das Nadelöhr entflechten. "Das Wasser wird hinter dem Brückenbauwerk an der Ortheide durch Rohre und einen Graben bis hinter das ehemalige Klärwerk und dort in die Aue abgeleitet", erläutert Büthe. Damit sollen dann die Hochwasserprobleme gelöst sein. 74 000 Euro investiert die Gemeinde Auetal in das Projekt. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten, die vom Ingenieurbüro Kruse aus Porta Westfalica geplant wurden, abgeschlossen sein.



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