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Wasserschupo verlässt Steinhuder Meer

Steinhuder Meer (at). Das niedersächsische Innenministerium schließt die Station der Wasserschutzpolizei in Steinhude. Die Aufgaben der Beamten sollen vom Kommissariat der Wasserschutzpolizei Hannover übernommen werden. Das bestätigte der Sprecher des Innenministers, Michael Knaps.

Die bislang während der Sommersaison mit zwei Beamten besetzte Station ist Teil einer Umstrukturierung der Wasserschutzpolizei. Auch das Boot wird abgezogen. So sieht es das Konzept vor, das eine Arbeitsgruppe der Polizei vorbereitet hat. Die Wasserschutzpolizei betreibt in Niedersachsen 46 Boote unterschiedlicher Größe. Nach der Reform sollen es unter 40 sein. Auch die Zahl der Beamten (250 landesweit) soll um rund zehn Prozent verringert werden. Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt sagte auf Anfrag, es komme darauf an, wie die polizeiliche Kontrolle des Steinhuder Meeres organisiert sei. Ein Polizeiboot sollte weiterhin dort stationiert sein. "Wenn nicht kontrolliert wird, was ist dann mit dem Nachtfahrverbot", fragte er. Das gelte besonders für das Festliche Wochenende.

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