weather-image
Geplantes Wassergesetz: Landvolk warnt vor „unabsehbaren Folgen“

Wassergesetz: Entwurf in der Kritik

HAMELN/BAD MÜNDER. „Unabsehbaren Folgen für die hiesige Landwirtschaft“ – Hermann Grupe, Vorsitzender des Landvolkes Weserbergland, warnt eindringlich vor der geplanten Gesetzesänderung des Niedersächsischen Wassergesetzes. Gemeinsam mit Vertretern des Landvolkes stellte er Landrat Tjark Bartels seine Bedenken vor.

Vertreter des Landvolkes Weserbergland informieren Landrat Tjark Bartels (2.v.r.) über ihre Bedenken zur Randstreifenregelung.

Hauptkritikpunkt am Entwurf der niedersächsischen Landesregierung ist vor allem die fünf Meter breite Abstandsreglung entlang aller Oberflächengewässer. „Bis annähernd drei Prozent der Betriebsflächen im Landkreis Hameln-Pyrmont würden damit aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausfallen“, stellte Grupe fest. Dies seien bei einer Gesamtfläche von 39 600 Hektar 1200 Hektar im Landkreis – und das entspreche dem Flächenbedarf von etwa 20 Landwirtschaftsbetrieben. „Wir fordern von der Landesregierung daher eine Beibehaltung der bisherigen Abstandsreglung zu Gewässern. Diese ist bereits heute mit modernster Technik zentimetergenau einzuhalten“, erklärt Grupe.

Der Landrat erklärte im Anschluss an die Gespräche, dass es einen sachlichen und konstruktiven Austausch gegeben habe. Gespräche mit den heimischen Landtagsabgeordneten würden vorbereitet, in denen die Auffassung des Landvolkes diskutiert werden könne. „Wir Landwirte sind sehr an einer weiteren Verbesserung der hohen Wasserqualität interessiert und zu jeder Form der Kooperation bereit“, stellte Grupe fest.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt