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Wasserbeschaffungsverband in Bakede erklärt seine Aufgaben

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Autor:

Gerd Mensing

Am Hauptveranstaltungsort, dem Freibad in Bakede, gab es außerdem genügend Regenschutz.

Unter den Gästen war auch Bürgermeister Hartmut Büttner sowie das Ortsbürgermeister-Duo Rolf Wittich und Susanne Bubat-Hahn. Der Förderverein des Freibades sorgte für Grillgut und Getränke, Ortsvereine und die Feuerwehren für ein unterhaltsames Rahmenprogramm im Freibad Fischertal.

An Schautafeln konnten sich Interessierte ein Bild über die Entwicklung des Verbandes machen, der zwar schon 1939 als Interessenverband gegründet wurde, seine eigentliche Arbeit aber erst nach den Kriegswirren im Jahre 1954 aufnahm, als die Wasserleitungen am Süntelrand gebaut wurden. Der erste Meilenstein: 389 Hausanschlüsse, die nach zweijähriger Bauzeit gelegt waren. 1959 trat die Gemeinde Egestorf dem Verband bei, 1965 folgte Böbber. Bis heute werden so die zwei Ortschaften beziehungsweise vier Ortsteile der Stadt Bad Münder mit Wasser versorgt.

Das Pumpenhaus östlich vom Bakeder Freibad im Wasserschutzgebiet ist das Herzstück des Verbandes. Der Hochbehälter in Hamelspringe wurde allerdings auch schon zu Gründerzeiten des Vereins gebaut. Weitere, wichtige Arbeiten des Verbands: 1974 wurden die ersten Wasserzähler in den Häusern eingebaut, 1979 das Pumpenhaus erweitert. Der Hochbehälter wurde 1986 umgebaut, 1993 kam ein zweiter in der Aussiedlung Kessiehausen hinzu.

Die Erschließung neuer Baugebiete und die Verlegung der Leitungen von Privatgrundstücken auf öffentliches Gelände gehören auch heute noch zu den Mammut-Aufgaben. Regelmäßig werden Pumpen und Leitungen getauscht. Der Veband investiert dafür jährlich rund 100 000 Euro. Inzwischen sind 1023 Grundstücke angeschlossen, das Leitungsnetz umfasst eine Länge von 28 Kilometern. In den Hochbehältern stauen sich 700 Kubikmeter Wasser.

Davon profitiert auch der Brandschutz: Für die Feuerwehren stehen ständig 100 Kubikmeter Wasser in den Ortschaften zur Verfügung, die über 121 Hydranten in nahezu allen Straßen zugänglich sind.



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