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Was 150 Teilnehmer beim großen BIK-Zeltlager erlebten

BAD MÜNDER. 150 Kinder aus ganz Bad Münder tummelten sich am Wochenende im Zeltlager auf dem BIK-Spielplatz am Justus-von-Liebig-Weg.

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Autor:

THORA WURTMANN

Das Feriencamp der Initiative ist beliebt: Nach zwei Tagen waren alle Plätze vergeben. „Es wären wohl auch noch mehr gekommen“, sagt die BIK-Vizevorsitzende Nadine Pedack. Doch mit zwölf Betreuern, die sich rund um die Uhr um die Kinder kümmern müssen, war die Kapazität erreicht. „Es ist anstrengend, aber die Kinder geben etwas wieder. Sie sind glücklich, auch die mit schwierigem Elternhaus“, sagt Pedack – selbst Mutter von zwei Jungs und schon neun Jahre Betreuerin beim Zelten.

Und den Großteil des Wochenendes konnte die Teilnehmer auch ihre Wettersorgen der Vortage vergessen: strahlender Sonnenschein ließ das große Spiel- und Sportangebot auf der Anlage zum Selbstläufer werden.

Pedack und BIK-Chef Hubertus Japes freuen sich nicht nur über die Kinder und die Betreuer – auch insgesamt 60 Helfer machen das Zeltlager erst möglich: Sie unterstützten beim Auf- und Abbau, betreuten die Bastelstände und übernahmen viele weitere Aufgaben. Zum Beispiel Barbara Bachmann von den Naturendeckern: Sie bastelte mit den Kindern Peddigrohrkugeln. Dafür nimmt man Peddigrohr aus dem Stamm der Rattanpalme, weicht sie in Wasser ein, um sie biegsamer zu machen und flicht sie anschließend um einen Luftballon.

Aber auch andere kreative Bastelarbeiten waren auf dem Platz vertreten: So versuchten sich einige Kinder am Bau einer Klopapierrollenmurmelbahn oder meißelten in Beton ein „Bild für die Ewigkeit“. Die größte Schlange bildete sich am Körperkunststand, an der sich einige Kinder bereits ihr zweites Tattoo aufsprühen ließen.

Ein Fußballturnier rundete den sportlichen Teil der Veranstaltung ab. Nicht fehlen durfte selbstverständlich das Lagerfeuer, an dem sich die KinderStockbrot und Marshmallows grillten. Ein besonderes Highlight: die Abend-Disco. Vor allem die Mädels nutzten die Gelegenheit, sich zu stylen und hübsche Kleidung zu tragen, erzählt Japes lächelnd.

Ebenfalls im Team der Helfer: das DRK, das sich um die Verpflegung, aber auch um die Erste-Hilfe-Versorgung im Camp kümmerte. Japes lobt auch die Kooperation mit der Stadt, die den Teilnehmern des Zeltlagers unter anderem freien Eintritt ins Rohmelbad gewährte. Die Tafel half mit Obstspenden. Ohne die Hilfe der Stadt wäre das Wochenende ohnehin trüber ausgefallen: Bauhofmitarbeiter pumpten Wasser ab, füllten Sand auf – und die neuen Spielgeräte Teufelsscheibe und Nestschaukel wurden trotz der starken Regenfälle noch rechtzeitig zum Camp-Start fertig. Mit Schubkarre und Schaufel habe ein Trupp Helfer noch am Vorabend des Starts rings um die neuen Spielgeräte Rindenmulch verteilt, so Japes.

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Zeltlager BIK
Quelle: Wurthmann


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