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Bus-Scouts des Gymnasiums zeigen Schülern: Zu Lkw besser Abstand halten

Warum Kinder mit einem Truck nicht auf Tuchfühlung gehen sollten

Rinteln (wm). Mit hörbarer Begeisterung durften sich annähernd 200 Schüler der fünften Klassen Ende der Woche in das Cockpit eines großen "Brummis" schwingen, der auf dem Schulhof geparkt hatte. Durch einen Blick in die Rückspiegel konnten sie sich selber davon überzeugen, wie eingeschränkt die Sicht eines Lkw-Fahrers auf einen "kleinen" Fußgänger oder Fahrradfahrer ist, insbesondere, wenn der sich nah am hinteren Fahrzeug befindet.

Am Steuer, aus der Perspektive des Truckers, sieht ein Schüler s

Es war eine Aktion der Bus-Scouts des Gymnasiums Ernestinum, 25 eigens dafür ausgebildeten Schülern aus den Klassen 9 bis 11. Sonst regeln die Bus-Scouts das Einsteigen in die Schulbusse und sorgen insbesondere dafür, dass gefährliche Drängeleien und Rangeleien in der Nähe der Busse unterbleiben. Weitgehend in Eigeninitiative hätten die Scouts intern dafür ein eigenes wirksames System entwickelt, das prächtig funktioniere, wie Studienrätin Norma Bernhardt schilderte. Sollten sich dennoch einzelne Schüler in allerdings seltenen Fällen nicht an die Vorgaben halten, trägt die Schulleitung mit geeigneten Maßnahmen nachhaltig zu einem Umdenken bei. In diesem Rahmen ist auch die jüngste Aktion am Ernestinum zu sehen: Aus dieser für sie neuen Perspektive sollte den Schülern das Risiko deutlich gemacht werden, wenn sie sich zu nahe, das heißt mit einem zu geringen Sicherheitsabstand an einem Lastzug, Lastwagen oder Bus bewegen. In besonderem Maße gilt das beim Abbiegen -Stichwort "toter Winkel". Für die Aktion hat die Firma Wesergold in Exten den Lastwagen zur Verfügung gestellt - Studienrätin Norma Bernhardt dankte auch im Namen der Schüler und Eltern dem Unternehmen.

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