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Neue Infotafeln und Schilder für Hohenroder Wanderwege

Warum für den Indian Summer nach Kanada?

Hohenrode (mld). Das Wanderwegenetz um Hohenrode bekommt ein neues Gesicht: Im Rahmen des Leader-Programms wird die Infrastruktur der Wanderwege im südlichen Weserbergland im nächsten Jahr überholt.

"Was wir im letzten Jahr für das nördliche Weserbergland gemacht haben, werden wir in diesem Winter für die Region von Hemeringen bis Wennenkamp machen", so Leader-Projektmanager Heiko Wiebusch von der GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft in Hameln. Die Wanderwege im nördlichen Wesergebiet wurden mit neuen Infotafeln und einer neuer Beschilderung ausgestattet, eine neue Wanderkarte gab es dazu. "Das ist gut angekommen", so Wiebusch, und so beginnen dieselben Arbeiten jetzt auch im südlichen Weserbergland. "Die Wanderwege sind wichtig für Hohenrode", hält die Rintelner Ratsfrau und Hohenroder Bürgerin Gerlinde Göldner-Dorka (SPD) fest. "Die Wege werden jetzt viel stärker bewandert, und Jugendliche fahren mit Mountainbikes auf ihnen entlang." Bei so großer Frequentierung sei ein einheitliches Leitsystem "bedeutend." Bereits 2002 hatte die Ratsfrau 15 000 Euro für eine neue Beschilderung des Wanderwegenetzes in den Rintelner Haushalt mit einplanen lassen. "Das Geld ist allerdings nie ausgegeben worden", so Gerlinde Göldner-Dorka. In diesem Winter wird sich dagegen viel bei den Wanderwege tun: Ausgehend vom Wanderparkplatz im Stadtforst oberhalb von Hohenrode werden die Wanderrouten "überholt", also einheitlichen beschildert, Parkplätze werden mit Informationstafeln ausgestattet. Auch eine Wanderkarte über dieses neue Leitsystem im südlichen Weserbergland wird es geben. Die Ausarbeitung der Infotafeln und der neuen Beschilderung erfolgte zusammen mit den an den Wanderrouten ansässigen Heimatvereinen. Finanziert wird das Projekt laut Wiebusch zu "42 Prozent" durch das Leader-Programm, den Rest der Kosten übernehmen die Landkreise Schaumburg und Hameln-Pyrmont sowie die Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und Hameln. "Die Arbeiten werden den ganzen Winter durch laufen", plant Leader-Projektmanager Wiebusch. Er rechnet damit, dass die Infotafeln, die Beschilderung und die Wanderkarte zum nächsten Frühjahr fertig sein werden. "Durch diese neue Infrastruktur kommen hoffentlich mehr Touristen in unsere Region", hofft Göldner-Dorka. "Bei der schönen hügeligen Landschaft und den Mischwäldern denke ich mir: Warum soll ich für den Indian Summer nach Kanada?"




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