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Ferienspaß: Kinder kreieren Kunstvolles aus künstlichem Stein

Warum ein Bahnhof zur Burg wird

Niedernwöhren (mw). "Ytong"-Steine haben im Mittelpunkt einer Ferienspaßaktion gestanden, die die Samtgemeinde Niedernwöhren anlässlich der Ferienbetreuung von Grundschüler angeboten hat. Rund 30 Kinder haben ihrer Phantasie am Donnerstag auf dem Schulhof der Grundschule Niedernwöhren freien Lauf gelassen und mit Säge, Hammer und Feile kleine Kunstwerke geschaffen.

"Jeder baut sich sein Ding", erklärte die Lauenhagenerin Annegret Czerwinski, das gestalterische Motto der Ferienspaßaktion. Die Spuren dieses kreativen Schaffens waren dabei nicht zu übersehen. Überall lagen kleinere und größere Reste der zu bearbeitenden Steine herum, stellenweise war der Schulhof von weißem Staub bedeckt. Und mittendrin vergnügte Kinder, die den "Ytong"-Steinen mit allerlei Werkzeugen zu Leibe rückten, um diese in Form zu bringen. So hatte etwa Marie Meyer (10) aus Meerbeck hatte aus einem der gut 50 Zentimeter langen Gasbetonsteine ein kleines Herz herausgearbeitet. "Ich hab mir das vorgezeichnet und dann ausgesägt", berichtete sie stolz. Über Umwege kam dagegen Hendrik Masche (Pollhagen) zum Ziel. Nachdem er zunächst einen Bahnhof basteln wollte, entschied er sich jedoch, diesen zu einer Scheune umzubauen. "Aber das hat nicht geklappt", nahm es der Achtjährige locker. Zuguterletzt wurde eine Burg mit - nach eigenen Angaben - 200eingesägten "Zacken" daraus. An einer Fischskulptur versuchte sich indes der ebenfalls in Pollhagen wohnende Til Sonntag (8). "Ich hatte schon mal einen Seestern gemacht, und da hab ich gedacht, ich mach einfach mal 'nen Fisch", berichtete er. Wegen der Härte des Steins sei das Aussägen allerdings schwierig. Monumentales hatte offensichtlich Maximilian Keitel (Pollhagen) auf dem Plan. "Am Anfang wollte ich ein Hochhaus machen, weil ich Hochhäuser toll finde", so der Elfjährige. Weil dies aber doch recht schwer zu bauen sei, sei es statt dessen ein normales Haus geworden. Dies sehe auch gut aus. Warum die Kinder mit Schutzbrillen und Atemschutzmasken ausgerüstet waren, erklärte Larissa Weigmann (10) aus Lauenhagen: Der Staub dürfe ja nicht in die Lunge gelangen und Steinsplitter nicht in die Augen. "Das hat schon Sinn."




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