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Warten auf den Bauausschuss

Bad Nenndorf (rwe/bab).

Der Vorschlag aus der Bad Nenndorfer Kaufmannschaft, die derzeit bevorzugte "Variante 4" für den 2+1-Ausbau der Bundesstraße 65 am Knotenpunkt Drei Steine erneut zu überarbeiten, hat die beteiligten Kommunen und den Landkreis eher kalt gelassen. Die Reaktionen sind verhalten. Vielmehr wird mit Spannung die Sitzung des Bauausschusses der Stadt erwartet. Mit Akribie hat der Tankstelleninhaber Wolfgang Seifert die bisher von allen Seiten abgestimmte Variante 4 modifiziert. Gemeinsam mit anderen Geschäftsleuten fordert er, die neue Straße mit den zwei Kreiseln nicht zu verschwenken, sondern auf der jetzigen Trasse der Bundesstraße 442 zu bauen. Andernfalls würde die historische Verbindung zwischen Rodenberg und Bad Nenndorf gekappt, der Zustrom an Kunden behindert. Seine Variante 5 sei sogar günstiger, weil sie eine zusätzliche Brücke für Fußgänger und Radfahrer spart. Beim Landkreis hält sich Pressesprecher Klaus Hei mann zurück und verweist auf die "Variante 4", die zwischen den Kommunen abgestimmt sei. "Uns geht es in erster Linie um eine bessere Durchlässigkeit für die B 65." Die Anbindung sei vor allem Sache der beiden Städte. Die Lösung stehe jetzt fest, auf diese hätten sich alle Seiten geeinigt. Die Kreisverwaltung will nun warten, wie sich der Bauausschuss in der Sitzung am 27. Februar (19 Uhr im Gymnasium) dazu stellt. Sollten die Bad Nenndorfer Politiker die Diskussion wieder aufnehmen, könnte sich das Verfahren aber deutlich verzögern. Beim Bauausschuss sieht auch Bad Nenndorfs Bürgermeisterin das Thema gut aufgehoben. Gudrun Olk findet es beachtlich, wie tief sich Seifert in die Materie eingearbeitet hat. Seinem Vorschlag steht sie skeptisch gegenüber. Aus Sicherheitsgründen sei es gut, wenn Radfahrer und Fußgänger eine Extrabrücke bekämen und nicht mit über die beiden Kreisel müssten.



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