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Grünes Band für Redfire-Kampfsport

Vorbildliche Talentförderung

LAUENAU. Christian Senft bringt so schnell nichts außer Atem – Frank Ebsen von der Commerzbank gelingt es dennoch, als er den Präsidenten des Redfire-Kampfsportteams bittet, „kurz“ die Erfolge der Anwesenden aufzuzählen. Die Liste ist lang und schon einzelne junge Sportler kommen oft auf mehr als ein Dutzend Titel.

Redfire trainiert sowohl in Lauenau und Messenkamp als auch in Bad Münder, wo sich der Verein 2004 gegründet hat.FOTO: GRO/PR

„Insgesamt haben wir mehr als 70 Dan-Träger und 40 deutsche Meistertitel im Verein. In der Bundesrangliste sind wir vorn dabei“, fasst Senft zusammen. „Auch der erst vor wenigen Tagen erreichte zweite Platz beim Internationalen Deutschen Jugendcup in Wuppertal zeigt: hier funktioniert, wovon mancher Verein träumt. Nämlich konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport.“

Dafür bekam das Kampfsportteam nun das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ im Bereich Taekwondo verliehen. Die Auszeichnung verleihen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank AG schon seit über 30 Jahren, verbunden mit einer Förderprämie von je 5000 Euro an 50 Vereine in Deutschland. Den symbolischen Scheck und einen Pokal überreicht Ebsen an diesem Trainingsabend im Lauenauer Dojang an den Redfire-Präsidenten und seine Leistungsträger.

„Die Talentarbeit macht sich bemerkbar“, lobt der Direktor der Commerzbank-Filialen Hameln und Bad Pyrmont und ergänzt in Richtung Senft. „Dass Sie sich das bei den ganzen Auszeichnungen merken können, ist erstaunlich.“ Normalerweise gebe es dann Sekt und Canapé zur Ehrung. Weil das aber eher weniger zum Teamgeist passt, habe man „unkompliziert“ den Redfire-Wunsch erfüllt, jenes Budget in neue Sportrucksäcke zu investieren. Ebsen ist begeistert: „Eine tolle Idee!“ Für Redfire ist die Ehrung mit dem Nachwuchsleistungssport-Preis etwas ganz Besonderes, gilt dieser doch als der bedeutendste in Deutschland. Das Team hat ihn nach 2010 nun schon zum zweiten Mal ergattert – unmittelbar nach Ablauf der sechsjährigen Sperrzeit. PR

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