weather-image

Vor der Springer Wirtschaftsschau

Fehlende Handwerker, einige Neuerungen und Vertrautes: Wir haben uns gut einen Monat vor dem Start die Planungen zur Wirtschaftsschau angesehen.

270_0900_102693_DSC_9741.jpg
zett2

Autor

Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Die gute Nachricht: Die heimischen Handwerker sind ausgelastet, die Auftragsbücher voll, die Mitarbeiter eingespannt. Die schlechte Nachricht: Laut Mitorganisatorin und Stadtmanagerin
Anike Molgedey fehlen viele von ihnen deshalb in diesem Jahr bei der Wirtschaftsschau. „Entweder sie sehen deshalb keinen Grund, sich dort zu zeigen – oder sie können ihre Mitarbeiter nicht zusätzlich an den Wochenenden abstellen“, so Molgedey. Ergebnis: Bislang sind nur knapp 70 Firmen und Vereine für die große Gewerbeschau am 1. und 2. September angemeldet. Alten Plänen zufolge waren es 2014 mehr als 100 Aussteller, 2016 noch gut 90. Bis zum 20. August können sich Interessierte noch melden: „Wer Ideen hat für einen Stand oder einen Programmpunkt auf der Aktionsfläche, der kann sich gerne melden“, sagt Molgedey.

Besagte Aktionsfläche ist eine der Neuerungen, die es in diesem Jahr bei der von Detlef Fuhrmann für den Werbe- und Informationsring ausgerichteten Wirtschaftsschau gibt: Statt einer Innen-Bühne (2014) und keiner Innen-Bühne (2016) gibt im Norden der großen Halle 1 nun einen Bereich, den das Dorfkulturerbe Altenhagen I bewirtet. Neben einer Bar finden sich dort auch Sitzgelegenheiten – und eine Freifläche für ein buntes Programm.

Für das Molgedey schon einige Programmpunkte auf dem Plan hat: Neben einer Modenschau tritt auch der Gesangverein Mittelrode auf. Es soll Lesungen für Erwachsene und Kinder geben und einen Vortrag zum Thema Industriedenkmäler. Auch die Siegerehrung zum Stadtratdeln soll hier stattfinden.

Die gesamte Ausstellungsfläche wird in diesem Jahr verkleinert: Die Rasenfläche im Norden des Burghofs, hinter der großen Mauer und dem Kornspeicher des Museums, bleibt weitgehend leer, ein komplettes Zelt für Vereine und Firmen entfällt hier. Stattdessen sollen dort Pavillions stehen – eine Art „Dorf der Vereine“ sehen die Planungen hier vor.

Auf dem Freigelände werden die Besucher viel Vertrautes finden: Dort zeigen Autohäuser ihre Angebote, aber auch die Polizei und weitere Firmen hoffen hier auf passendes Wetter. Schon 2016 hatte Fuhrmann hier auf ein weiteres Zelt verzichtet: „Der Bedarf nach Freiflächen ist groß“, sagt Molgedey.

Die Wirtschaftsschau rund um Museum und Rathaus findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt – sie wird im zweijährigen Rhythmus veranstaltet. Die Öffnungszeiten sind am Sonnabend und Sonntag, 1. und 2. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Anmelden kann man sich noch bis 20. August. Informationen gibt es unter www.hannig-fuhrmann.de.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt