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Der Spielmannszug des TSV Ahnsen findet bei seinem Konzert im Eilser Kursaal nur wenige Zuhörer

Von der Amboss-Polka bis zum Radetzky-Marsch

Bad Eilsen (sig). Weil der ursprünglich geplante Auftritt von mehreren Musikzügen des Musikverbandes Schaumburg-Weser nicht zustande gekommen ist, hat der Spielmannszug des TSV Ahnsen allein ein Konzert im Eilser Kursaal gegeben. Bedauerlicherweise erschien nur eine kleine Zuhörerschar. Das windige Wetter lockte auch in den Kurpark nur wenige Spaziergänger.

Die Ahnser Spielleute ließen sich von den lichten Tischreihen nicht beeinflussen, sondern boten engagiert und diszipliniert ein abwechslungsreiches Programm, in dem neben beliebten Märschen auch etliche konzertante Stücke Platz fanden. Am Dirigentenpult stand Michael Lindemeier. Die Moderation lag in den Händen von Dieter Gutzeit, dem Leiter des Spielmannszuges. Neben der Ankündigung von jeweils zwei Kompositionen nutzte Gutzeit die Chance, auf die Instrumente seines Ensembles einzugehen. Er informierte außerdem über die Historie der Spielleute, die im 17. und 18. Jahrhundert an der Spitze von militärischen Einheiten in den Krieg zogen. Mit dem Ergebnis, dass sie oft als erste bei den Schlachten dezimiert wurden. Nicht umsonst gab es zum Auftakt des Konzerts einen Marsch aus der Zeit Friedrich des Großen. Zu einem echten Höhepunkt wurde die Amboss-Polka, bei der die Anwesenden melodische Schläge auf einem schmiedeeisernen Amboss zu hören glaubten. Gern gehört wurden auch der Fliegermarsch und die Komposition "Tippelbrüder". Nach der Pause folgten weitere Stücke im Marsch- und Polkarhythmus. Den krönenden Abschluss des Programms bildete der Radetzky-Marsch von Johann Strauß (Vater), der auch alljährlich das weltbekannte Neujahrskonzert der Wiener Sinfoniker ausklingen lässt. Positiv aufgenommen wurde, dass es trotz des dünnen Besuchs in der Pause Kuchen und Kaffee sowie diverse andere Getränke gab.




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