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Männerspochtler auf zwei Fernradwegen unterwegs

Von Bremen nach Oldendorf

Oldendorf. Die Männerspochtler aus Oldendorf haben gemäß ihrem Motto „alles was Spaß macht“ auch in diesem Jahr eine mehrtägige Radtour unternommen. Es war bereits die vierte Tour durch Norddeutschland.

Nach dem Elberadweg im letzten Jahr, dem Emsradweg und der Tour Kiel-Oldendorf in den Jahren zuvor wurde diesmal der Bremen-Hamburg-Weg und dann weiter der Heide-Leine-Radweg von den Vereinsmitgliedern Otto Brockmann, Henning Grobe, Thomas Hampe, Dirk Hölscher, Markus Hofmann und Albert Mund erkundet.

Die sechs Teilnehmer starteten mit dem Rad von Oldendorf nach Elze, um mit dem Zug über Hannover nach Bremen zu fahren. Von dort wurde der erste Streckenabschnitt über 90 km bis Zeven geradelt. Am Folgetag wurde die sehr schöne Strecke nach Hamburg angegangen. Bei Temperaturen um 30° C wurde den Sportlern allerdings einiges abverlangt. Mit rund 15 Kilogramm Gepäck auf dem Hinterrad und in schwülwarmer Hitze geriet der eine oder andere Männerspochtler an seine Leistungsgrenze. Vor den Toren Hamburgs unterbrach ein heftiger Platzregen die geplante Weiterfahrt zur Unterkunft. Schutz fanden die Sportler im alten Elbtunnel. Der 426 Meter lange Tunnel wird derzeit renoviert. Der 1913 eröffnete Tunnel hat Aufzüge, die die Autos von der Oberfläche auf den 24 Meter tiefer liegenden Tunnelboden hinab- und auch wieder heraufbefördern. Nach 102 Kilometern Wegstrecke wurde das Hotel erreicht.

Mit einem Fischbrötchen gestärkt, ging die Tour am nächsten Tag durch Hamburg-Harburg Richtung Bispingen. Auf dieser Etappe gab es die ersten Defekte an den Rädern, die aber durch die erfahrenen Radfahrer schnell behoben wurden. Vorbei am Heidepark Soltau und dem Snow-Dome wurde nach 103 Kilometern und sechs Stunden Fahrzeit in der Jugendherberge Bispingen eingecheckt.

Am Montag stand die längste Etappe der diesjährigen Radtour auf dem Programm. Über Soltau, Bad Fallingbostel, vorbei am Serengeti-Park-Hodenhagen ging es Richtung Süden. Nach 360 Kilometern gab es den ersten Blick auf die Leine. Ab hier wurde der Leineradweg, der sehr gut ausgeschildert ist, befahren. Mit einem kleinen Abstecher vorbei am Fliegerhorst Wunstorf wurde nach 115 Kilometern das Ziel, Maardorf am Nordufer des Steinhuder Meeres, erreicht.

Der letzte Tag begann kalt. Bei nur 8° C am Dienstagmorgen frischte der Wind auf. Aber nicht so wie auf den Radtouren der letzten Jahre, war es dieses Mal Rückenwind. So „angeschoben“ ließen sich die letzten 103 Kilometer gut radeln. Der Leineradweg wurde wieder aufgesucht und quer durch Hannover, vorbei am Maschsee ging es weiter Richtung Marienburg. Aber kurz vor der Burg gab es einen weiteren technischen Defekt. An einem Rad brachen zwei Speichen, sodass das Gepäck auf die anderen Räder verteilt werden musste. Nach 513 Gesamtkilometern und 36 Stunden im Sattel waren sich alle einig: Die Tour hat Spaß gemacht; vom 17. bis 21. Juni 2016 ist die nächste „Höllentour“ geplant.gök

Die Männerspochtler beim Start der Tour in Bremen bei den vier Stadtmusikanten.

gök




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